Autogrammstunde ab 17.30 Uhr

Valenti-Abend bei den Kassel Huskies: Anspiel mit Vater und Sohn

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Mit dem Meisterpokal vereint: 2016 feierten Yannik (links) und Sven Valenti gemeinsam in der Kabine, am Freitag werden sie gemeinsam auf dem Eis stehen.

Kassel. Die Planungen laufen seit Wochen, am heutigen Freitag nun ist es so weit: Das Heimspiel der Huskies ab 19.30 Uhr gegen die Wölfe Freiburg steht ganz im Zeichen von Sven Valenti.

Die Kasseler Eishockey-Legende wird geehrt und als fünfter Spieler in die imaginäre Ruhmeshalle aufgenommen. Dazu wird sein Trikot mit der Nummer 19 in Form eines Banners an der Stirnwand der Eissporthalle gehisst. Hier die Fakten zum Freitag, die auch den Fans einige Schmankerl bieten:

Die Ehrung

Schon um 17.30 Uhr beginnt das Programm: In der Championsbar gibt es nicht nur eine Happy Hour mit halben Getränkepreisen, sondern auch eine Autogrammstunde von Sven Valenti. Um 18.30 Uhr wird der 42-Jährige dann in der Kabine den verwaisten Platz von Kapitän Manuel Klinge einnehmen und sich aufs Spiel vorbereiten. Denn, nächster Knüller, um 19.30 Uhr wird Valenti ganz offiziell noch einmal als Huskiesspieler auflaufen und sich einen Traum erfüllen: Einer seiner Nebenleute wird Yannik (17) sein, sein Sohn.

Nach dem ersten Bully gegen das Team aus Freiburg, wo Valenti 1975 geboren wurde, wird die Partie noch einmal unterbrochen – für die offizielle Ehrungszeremonie.

Die Raupe nach seinem wichtigsten Tor: Sven Valenti traf am 23. März 2014 zum 1:1 (Endstand 1:2 nach Verlängerung) gegen Duisburg, das den Einzug in die Oberliga-Playoffs rettete.

Das Spiel

„Wir haben die gleichen Formationen beisammen wie zuletzt in Bad Nauheim“, erklärt Rossi. Das bedeutet: James Wisniewski fehlt also erneut. „Nach seinem Pucktreffer ist ein Fuß nun entzündet und geschwollen, ,Wis’ bekommt ihn nicht in den Schlittschuh hinein“, erläutert der Coach. Was Folgen hat bei der Aufstellung der Huskies, nicht zuletzt im Überzahlspiel wird Wisniewski als Stratege und Scharfschütze an der Blauen Linie sehr fehlen. Andererseits sind die Chancen gut, dass der 17-jährige Yannik Valenti auch über das erste Bully hinaus Eiszeit bekommen wird.

Der Gegner

6:1 und 3:1 gewannen die Kasseler die beiden ersten Duelle mit den Wölfen. Doch Rico Rossi warnt angesichts der schlechten Erfahrungen mit den Ravensburg Towerstars beim 4:5: „Auch die Freiburger haben eine läuferisch und technisch starke Truppe mit individueller Klasse. Wer darauf nicht vorbereitet ist, der kann sein blaues Wunder erleben.“

Vier Niederlagen in Folge haben die Breisgauer um ihre Topscorer Nico Linsenmaier (16 Tore + 22 Vorlagen) und Ex-Husky Chris Billich (16 + 18) kassiert, brauchen als Tabellenelfter vollste Konzentration und jeden Punkt. Dennoch stimmten sie ohne Murren der Valenti-Ehrungszeremonie zu. „Sie machen das alles mit, eine ganz wunderbare Geste“, sagt Rossi dankbar.

Der Ausblick

Am Sonntag dann gastieren die Huskies im Sahnpark zu Crimmitschau. Um 17 Uhr geht’s los bei den Eispiraten, die zuletzt in Frankfurt 5:2 gewannen und Dresden 3:1 besiegten. Derzeit belegen sie den siebten Platz.

Föhnen für den Sieg: Gemeinsam mit Stephan Retzer und Gert Acker trocknet Sven Valenti (von links) 2001 die verschwitzten Handschuhe.

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