Verteidiger komplettiert Trio aus der Lausitz

Kassel Huskies: Auch Granz kommt aus Weißwasser

Enge Kiste: Oliver Granz (ganz rechts) stoppt in dieser Szene gemeinsam mit Mychal Monteith Husky Patrick Klöpper an der Bande. Das Bild entstand in der Saison 2019/20.
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Da war er noch ein Lausitzer Fuchs: Oliver Granz (ganz rechts) stoppt in dieser Szene gemeinsam mit Mychal Monteith Husky Patrick Klöpper. Das Bild entstand in der vergangenen Saison.

Mit ein wenig Wehmut dürften die Lausitzer Füchse künftig nach Kassel blicken: Denn gleich drei ihrer Leistungsträger aus der vergangenen Saison in der zweiten deutschen Eishockeyliga tragen künftig das blau-weiße Huskies-Trikot. Nach den bereits bekannten Verpflichtungen von Stürmer Clarke Breitkreuz und Verteidiger Joel Keussen folgt auch Oliver Granz dem Ruf aus Nordhessen. Das gaben die Huskies am Montag bekannt.

„Ich habe mit den Huskies und Trainer Tim Kehler viele gute und positive Gespräche geführt, die mich von einem Wechsel nach Kassel überzeugt haben“, begründet der 23 Jahre alte Verteidiger seine Entscheidung für den Zweitligisten. Granz, der mit Keussen in Weißwasser häufig ein Defensiv-Duo bildete, gehörte zu den Stammspielern der Füchse. In 50 von 52 Hauptrundenpartien stand er auf dem Eis und sammelte dabei 14 Punkte (ein Tor, 13 Vorlagen). Er ist nach Keussen, Denis Shevyrin, Stephan Tramm, dem Kanadier Troy Rutkowski und Förderlizenzler Joey Luknowsky der sechste Verteidiger für die neue Saison.

Der gebürtige Landshuter wurde im Internat der Kölner Junghaie ausgebildet worden, sammelte dann Spielpraxis bei den Moskitos Essen in der Oberliga, spielte mit der deutschen U20-Nationalmannschaft bei der WM, bevor er 2018 nach Weißwasser wechselte.

Die Verantwortlichen freuen sich auf ihren Neuzugang. Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs sagt: „Wir haben einen der besten jungen deutschen Verteidiger der DEL2 verpflichten können. Er ist läuferisch stark, hat einen guten ersten Pass und wird die erfahrene Verteidigung bereichern. Ähnlich sieht das Trainer Tim Kehler: „Als Konkurrent in Weißwasser hat mich seine Arbeitsrate und sein Zweikampfverhalten immer beeindruckt.“ Außerdem passe er mit seiner direkten, schnellen Spielweise gut in das System, das die Huskies spielen wollen.

(Von Michaela Streuff)

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