Niederlage beim Derby gegen Frankfurt

Auffälligkeiten beim Huskies-Auftakt: Maskottchen, Technik und alte Serie

Kassel. Es passt ja eigentlich nicht zusammen. Die Eishockey-Zeit beginnt – und draußen vor der Eissporthalle genießen Fans erstmal ein Eis. Im T-Shirt.

Es ist bestes Spätsommerwetter. Doch schon ein paar Momente später passen Eishockey und Hitze dann doch zusammen. Es ist Derbyzeit. Es ist Saisonauftakt. Es geht gegen Frankfurt. Klar, dass es heiß wird in der Halle. Das ist nichts Ungewöhnliches. Doch wer genauer hinsieht, merkt: Vieles ist neu rund ums ewige Derby.

Das Maskottchen 

Sonst drehte der Schlittenhund vor dem ersten Bully seine Runden auf dem Eis. Doch nun gibt’s einen neuen Husky: Herkules heißt er. Sein Name hatte die meisten Stimmen der Fans bekommen. Und weil Herkules keine Schlittschuhe, sondern Schuhe mit einer Filzsohle trägt, begrüßt er nicht nur die Huskies einzeln auf dem Eis. Während des Spiels tanzt er mal auf dem Heuboden, taucht mal auf den Treppen mitten im Block auf. Drin steckt Felix Schumacher. Der 22-Jährige aus Hagen hat auf Initative von Huskies-Sponsor Eisenbach das neue Maskottchen entworfen. Kosten: 4000 Euro. „Es sollte kinderfreundlich sein und sportlich wirken“, erklärt Schumacher, der am Vortag noch als anderes Maskottchen bei der Basketball-EM in Berlin war.

Herkules kommt gut an. „Der macht mehr Quatsch“, sagt Leon (7) und lacht. Vater Björn Menne ergänzt: „Es ist optisch gut gelungen.“

Die Soundanlage

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Fast 20 Jahre hatte die alte Soundanlage auf dem Buckel. „Sonst beträgt die Lebensdauer zehn. Wir hatten die alte am Leben erhalten“, erklärt Karsten Fahlbusch von der Veranstaltungstechnik-Firma Auditiv, der die Musiktechnik schon lange betreut. Nun ist die neue Anlage in Betrieb. In den nächsten vier Wochen geht’s um die Feinabstimmung. Drei Tontechniker drehen während der Partie Runden durch die Halle, hören mal hier, mal da, um den optimalen Klang zu finden. „Eis, Beton und Zuschauerzahl sind besondere Herausforderungen für die Raumakkustik“, erklärt der Experte.

Ansetzung der Derbys 

Es wäre eine doppelte Premiere für die Huskies gewesen. Erstmals seit den Neustarts beider Klubs gab’s ein Derby zu Saisonbeginn – gleich zum Auftakt ein ausverkauftes Haus, das wäre es gewesen. Doch statt der erhofften 6100 Fans waren offiziell nur 4400 Zuschauer in der Halle – eine Zahl, die allerdings bei Bekanntgabe manch ungläubigen Blick hervorrief. Über Sinn und Unsinn der Derbyansetzung durch die DEL 2 lässt sich jedoch vortrefflich streiten.

Zum Auftakt Frankfurt, am 27. September kommt schon Bad Nauheim – da haben noch nicht einmal die Herbstferien begonnen, doch schon sind zwei der beliebtesten Partien in Kassel bereits gespielt.

Eine Neuerung aber, auf die alle Huskies-Fans gehofft hatten, blieb aus: ein Heimsieg im Hessenderby. Wie in den Duellen der vergangenen Saison gewann die Gastmannschaft.

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