Kommentar

Aus für Alex Heinrich bei den Huskies: Die harte Seite des Sports

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Alexander Heinrich, dessen Vertrag nicht mehr verlängert wurde, hängt sein Huskies-Trikot an die Wand in seinem Flur.

An einem Tag wie diesem, bei Nachrichten wie diesen, zeigt sie sich, die harte Seite des Sports. Alex Heinrich kein Husky mehr? Der Kapitän, das Kasseler Urgestein, muss gehen?

Diese Entscheidung werden viele Fans nicht verstehen. Vor allem aber wird es sie nahezu alle richtig traurig machen.

Was die Huskies in den Jahren seit ihrer schrittweisen Rückkehr aus den Niederungen ausmachte, war ja vor allem auch das Kasseler Modell. Die Idee, auf einen Block an Spielern mit Wurzeln in Nordhessen zu setzen, ist viele Jahre auch sportlich erfolgreich gewesen. Vor allem aber hat sie für einen hohen Identifikations-Faktor gesorgt. Eine Stadt, eine Region, fiebert mit Jungs aus der Stadt, aus der Region.

Nach dem schmerzhaften Karriere-Aus für Manuel Klinge nun also das unfreiwillige Aus für Heinrich. Sicher, für die Trennung vom Verteidiger lassen sich sportliche Gründe finden. Auch durch zahlreiche Verletzungen knüpfte er zuletzt seltener an starke Leistungen der Vorjahre an. Das ist aber nur die eine Seite. Auf der anderen Seite steht der untadelige Mensch Heinrich, der ruhig, besonnen und mit Herz stets alles für seinen Klub gegeben hat und ein anderes Ende verdient hätte. Und da steht eine Familie um Vater Herbert, die immer Teil der Huskies war. All das hat Trainer Tim Kehler bei seiner Entscheidung nicht einbezogen. Er entschied sich für die harte Seite des Sports. Leider!

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