Sonntag kommt Königsborn

Huskies heute mit Stein und Böhm nach Herne

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Fit für die Rückkehr ins Team: Huskies-Verteidiger Gregor Stein kann heute in Herne wieder spielen.

Kassel. Der eine Härtestest wurde erfolgreich absolviert, schon folgt der nächste für die Huskies: Fünf Spiele in zehn Tagen stehen jetzt für die Kasseler Eishockey-Cracks auf dem Programm.

Die ersten Stationen sind beim Herner EV (Freitag, 20 Uhr), in der heimischen Eissporthalle gegen die Bulldogs aus Unna-Königsborn (Sonntag, 18.30 Uhr) und dort auch gegen die Eisbären Hamm (Dienstag, 19.30 Uhr).

„Diese Runde hat es in sich“, sagt Trainer Jürgen Rumrich. „Sie ist sehr intensiv und erfordert in jedem Spiel volle Konzentration über 60 Minuten, sonst erlebt man böse Überraschungen wie wir in Hamm beim 3:5.“ Und so warnt der Coach vor der erhofften Revanche am Dienstag zuvor auch in die beiden anderen Rivalen sehr, sehr ernst zu nehmen: „Beide Mannschaften haben am Tabellenende erst zwei Punkte auf dem Konto. Aber es kann fatal sein, sie daran zu messen und zu unterschätzen“, mahnt Rumrich, der zwei heiße Tänze erwartet. „Diese Teams warten nur auf Konter und darauf, dass wir ihnen ins offene Messer laufen.“

So wie der Herner EV am vergangenen Sonntag, als die Huskies sich erst nach dem 4:3 (44.) noch deutlich zum 6:3 absetzen konnten. Das Rückspiel nun wird noch schwerer, denn der HEV kann wohl wieder auf zuletzt angeschlagene Spieler zurückgreifen wie Antti-Jussi Miettinen, Matthias Bräunig und Damian Schneider.

Da kommt Rumrich und den Huskies zupass, dass auch ihre Ausfallliste endlich kürzer wird. Verteidger Gregor Stein hat seine Leistenbeschwerden auskuriert, dadurch wird Alex Heinrich frei für den Angriff neben Wycisk und Kostyrev. Michi Christ bleibt in der Abwehr neben Alexander Engel. Stürmer Florian Böhm hat einen Muskelfaserriss überwunden, über seinen Einsatz - heute oder Sonntag im Heimspiel - wird kurzfristig entschieden.

„Es wäre ein Traum, wenn beide wieder dabei wären. Dann könnten wir mit Schneider, Haaf und Böhm endlich eine komplette vierte Sturmreihe stellen“, sagt Rumrich voller Zuversicht – vor dem nächsten Härtetest.

Und: Anfang nächster Woche sollen externe Verstärkungen Verträge unterschreiben. Ein ausländischer Verteidiger und ein deutscher Stürmer.

Von Gerald Schaumburg

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