Manager und Sportliche Leiter der DEL 2 wählten ihn

Auszeichnung für Huskies-Torwart: Järvinen ist Spieler der Saison

Mika Järvinen

Kassel/Köln. Bei den Huskies trägt er die Nummer 60, in der zweiten Deutschen Eishockey-Liga ist er die Nummer eins: Mika Järvinen.

Die Trainer und Manager der DEL2 haben in Zusammenarbeit mit Eishockey NEWS den Kasseler Torwart  zum Spieler des Jahres gewählt.

Der 26-Jährige gewann die Wahl vor Bietigheims Stürmer David Wrigley und seinem Kasseler Teamkameraden Mike Collins, dem Topscorer der Liga.

Aktualisiert um 17.57 Uhr

 „Wow, die Trainer der anderen Zweitligisten?! Das ist beeindruckend. Zuletzt war ich wahrscheinlich im Schülerbereich Spieler des Jahres. Das ist eine coole Sache“, sagte Strahlemann Järvinen zu seiner Auszeichnung. Er wird sie am Samstag in Mannheim bei der DEL-Gala entgegennehmen, wo auch der Spieler des Oberhauses bekanntgegeben wird. Trotz eines längeren Ausfalls wegen eines Syndesmoseband-Risses im Oktoberspiel gegen den EV Landshut, mit dem es im Viertelfinale ein Wiedersehen geben wird, war der Finne ein Garant dafür, dass der Aufsteiger die Punktrunde auf Platz drei beendete. Tolle Huskies-Statistiken

Sie stellen mit 197 Toren den drittbesten Angriff der Liga und mit nur 140 Gegentoren - auch dank Järvinen - die beste Abwehr der DEL2. „Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Meisterschaften – und weil ich das weiß, war meine Hoffnung im vergangenen Sommer, dass wir ein Team mit einer guten Abwehr zusammenstellen können“, sagt Rico Rossi rückblickend. „Dass das aber so gut funktioniert hat, obwohl wir relativ viele unerfahrene, junge Verteidiger geholt haben, das macht mich jetzt riesig stolz“, gesteht der Trainer ein. Und mit Mika Järvinen, Jeff Frazee und Kai Kristian „verfügen wir über drei Torleute, die allesamt auf sehr hohem Niveau spielen und mit ihren tollen Statistiken fast gleichauf sind.“ Hinzu kommen Stürmer, die ganz verantwortlich auch nach hinten hart arbeiten. „Das Wichtigste aber ist“, so Rossi, „dass alle Jungs immer an sich und unser System geglaubt haben.“

Routinier Sven Valenti beschreibt es so: „Wir haben eine große Breite im Kader, sind nicht abhängig von einzelnen Leuten. Da kann jeder für den anderen in die Bresche springen.“ Selbst ein Mann wie Topscorer Mike Collins, für Valenti noch vor Järvinen der Spieler der Saison, rackere vorn und hinten, spiele zwar spektakulär, aber dennoch mit wenig Risiko für die Defensive und mit ganz geringer Fehlerquote. Die wichtigsten Statistiken zum Hauptrunden-Abschluss sehen Sie unten.

Hier finden Sie den Spielplan für die Playoffs

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