Eine Auswahl besonders spektakulärer Duelle zwischen Kassel und Frankfurt

Als Bannister aus 30 Metern traf

Freude pur: So jubelten Drew Bannister (links) und Alexander Serikow über Bannisters Treffer in letzter Sekunde von der Mittellinie. Serikow überreicht Bannister den glücksbringenden Puck. Foto: Fischer

Kassel. Huskies gegen Löwen. Das Duell war schon zu DEL-Zeiten stets spannend und spektakulär. Hier einige Beispiele. HEIMSIEGE 2:1 am 24. Februar 1995

Im DEL-Gründungsjahr stehen sich Huskies und Lions im Playoff-Achtelfinale gegenüber. An diesem Freitag liegt Kassel mit 2:1-Siegen vorn, und nach 60 Minuten steht es 1:1. In der Verlängerung aber dauert es nur eine Minute und 35 Sekunden - dann ist Mike Millar zur Stelle und bringt die Halle mit dem Tor zum 2:1 zum Beben. 3:1 am 14. Dezember 1997

Zwei Match-, vier Spieldauerstrafen, insgesamt 242 Strafminuten - das ist die Bilanz des härtesten Hessenderbys aller Zeiten. Das erste Drittel dauert wegen der zahlreichen Prügeleien fast 80 Minuten. Zwischendurch wird auch Eishockey gespielt. Ergebnis: 3:1. Tore: Hansson, Seppo, Ramoser. 3:2 am 1. November 2005

An dieses Spiel erinnern die Huskies-Fans in ihren Gesängen noch heute. Oder vielmehr: an dieses Tor! Nach einem dramatischen Spiel steht es 2:2. Die letzte Minute läuft. Noch fünf Sekunden, noch vier. Drew Bannister läuft mit der Scheibe ins Mitteldrittel. Noch drei Sekunden. Bannister schießt. Noch zwei Sekunden. Der Puck ist im Tor - 3:2. Das Spiel ist aus. AUSWÄRTSNIEDERLAGEN 2:3 n. P. am 5. Januar 1999

Die Huskies führen nach Treffern von Roger Hansson und Stephane Robitaille schnell mit 2:0, aber erneut reicht es nicht zum ersehnten Triumph. Diesmal retten sich Zachs Männer wenigstens ins Penaltyschießen, aber nur Steve Palmer verwandelt, und der ist damals noch ein Lion. 1:2 n. P. am 2. Dezember 2001

Knapp zwei Jahre später gibt es erneut ein Penaltyschießen, und wieder werden die Huskies besiegt. Zwar treffen Kreutzer und Derraugh, aber die Lions haben drei erfolgreiche Schützen. Für Zachs Männer gelingt nur Robitaille Zählbares. 4:5 n. P. am 17. Oktober 2004

Wieder kommt es zum Penaltyschießen, und erneut gehen die Huskies als Verlierer vom Eis, weil nur der Frankfurter Pat Lebeau trifft. Die Kasseler Mannschaft von Trainer Mike McParland sieht beim 3:0 in der 32. Minute und beim 4:2 (zehn Minuten vor der Schlusssirene) zweimal wie der sichere Sieger aus, aber es soll mal wieder nicht sein. Die Torschützen der Huskies: Schultz, Drury, Bousquet und Hommel. (frz/geb)

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