Drei Gründe, die Eissporthalle zu einem Hexenkessel zu machen

„Brauchen jeden Fan“: Die Huskies haben gegen Frankfurt Unterstützung verdient

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Auf ihn setzen heute die Huskies-Fans. Kapitän und Goldhelm Manuel Klinge (rechts).

Kassel. Trotz der misslichen Ausgangslage gibt es gute Gründe, die Kassel Huskies am Freitagabend ab 19.30 Uhr in der Eissporthalle zu unterstützen.

Man muss kein geborener Pessimist sein, um zu befürchten, dass die Huskies das Playoff-Finale der DEL2 in diesem Jahr nicht erreichen werden. Im Halbfinale gegen die Löwen Frankfurt steht es 0:3, und es gibt wirklich leichtere Aufgaben als aus diesem 0:3 ein 4:3 zu machen.

Bei aller Skepsis: Es gibt einige gute Gründe, sich trotz der misslichen Ausgangsposition am heutigen Freitag auf den Weg in die Kasseler Eissporthalle zu machen, um die Huskies ab 19.30 Uhr kräftig zu unterstützen. „Wir brauchen jeden Fan“, sagt Rico Rossi, und der Huskies-Trainer fügt hinzu: „Wir sollten bis zum Schluss ein Team sein. Und zum Team gehören nicht nur die Spieler, sondern auch die Fans und die Sponsoren.“

Wir haben unterdessen drei weitere Gründe gefunden, welche die Fans inspirieren sollten, die Kasseler Eissporthalle heute Abend zu einem Hexenkessel zu machen.

• Weil es im Sport manchmal Wunder gibt: Man muss dabei gar nicht an das Jahr 1954 und an das Fußball-Wunder von Bern denken, auch die Huskies haben schon ein Wunder geschafft. Es war im Jahr 2000, als die Mannschaft von Trainer Hans Zach im Playoff-Viertelfinale gegen die Adler Mannheim in der Serie 1:2 zurücklag, ehe in Mannheim das Aus drohte.

Aber die Huskies feierten einen sensationellen 7:1-Sieg, um zwei Tage später in der Kasseler Eissporthalle das entscheidende fünfte Spiel mit 7:2 zu gewinnen.

• Weil im Falle eines Abschieds die Mannschaft einen würdigen Rahmen verdient hätte: Diese Saison war insgesamt zu gut, um die Mannschaft im vielleicht letzten Spiel allein zu lassen. Im Falle einer Niederlage brauchen die Spieler Trost, und die Ovationen der Fans wären vielleicht mehr als ein schwacher Trost.

• Weil die Huskies nicht mit einem Sweep ausscheiden wollen: Vielleicht geht es auch nur noch um die Ehre, und es wäre eine Ehrensache, wenn die Huskies wenigstens einen Sieg feiern könnten, um den Sweep zu vermeiden, den sie in der vergangenen Saison im Viertelfinale den Frankfurtern zugefügt hatten.

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