Nach dem 4:3-Sieg in Crimmitschau

Husky Adriano Carciola verrät seinen Trick mit dem Schläger

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Mirko Pantkowski (links) und Doppeltorschütze Adriano Carciola freuen sich über den Auswärtserfolg in Crimmitschau.

Kassel. Der Stürmer hat beim Huskies-Sieg in Crimmitschau doppelt für das Kasseler Team getroffen. Eine ungewöhnliche Maßnahme brachte ihm Glück.

Neun Spiele lang ging fast nichts. „Ich war schlecht drauf, spielerisch neben der Spur, und auch beim Toreschießen hat es nicht geklappt.“ Voller Grausen denkt Adriano Carciola zurück.

Am Sonntagabend aber hat er sein Lächeln wieder gefunden – gerade rechtzeitig vor dem Derby in Frankfurt am kommenden Freitag. „Plötzlich lief es wieder“, berichtet der Eishockeystürmer der Huskies, der beim 4:3 nach Penaltyschießen einer der Sieggaranten war.

Carciola traf zum 1:1 mit filigranem Schlenzer vom linken Bullypunkt weg genau in den Giebel. Torwart Roys Fanghand zuckte zu spät hoch. Und Carciola traf auch zum 2:2. Diesmal wehrte Roy den ersten Schuss vom gleichen Punkt ab, aber der Kasseler verwertete den Rebound aus spitzem Winkel.

„Endlich hat er viel häufiger geschossen, nicht so kompliziert gespielt“, bilanzierte Trainer Rico Rossi und freute sich, „dass Adriano sofort den Lohn dafür erhalten hat.“

Ungewöhnliche Maßnahme vor dem Spiel

Carciola selbst hatte vor der Partie in seinem Frust über die ersten neun Spiele eine ungewöhnliche Maßnahme gewählt: „Ich habe meinen Schläger mal unserem Topscorer Braden Pimm in die Hand gedrückt, damit sich seine positive Energie überträgt“, sagt er lachend und ergänzt: „Ich bin kein Esoteriker, aber offenbar hat’s genützt.“

Bei Carciola also ist nun offenbar der Knoten geplatzt. So wie schon am Freitag bei Evan McGrath, der prompt zum 3:2 auch am Sonntag traf – nach famosem Solo und perfekter Vorarbeit Jens Meilleurs.

„Bei fast allen Spielern ist zu sehen, dass sie vom Auftreten und vom Spielen unseres Neuzugangs James Wisniewski mitgerissen werden“, erläutert Trainer Rossi. „Und eigentlich war der gute Auftritt in Crimmitschau auch drei Punkte wert.“

Doch „fragwürdige Strafzeiten“ (Carciola) im letzten Drittel erleichterten Czarnik im Powerplay den Ausgleich zum 3:3. Und so waren dann neben Carciola Mirko Pantkowski und James Wisniewski die weiteren Sieggaranten.

„Pante“, der 19-jährige Schlussmann, krönte einen erneut starken Auftritt mit Glanzparaden bei allen drei Eispiraten-Penaltys. Und Wisniewski erzielte schnörkellos und direkt über Roys Fanghand den Siegtreffer, während es Christ und Pimm vergeblich über die Rückhand versuchten.

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