Eishockey: Fabian Dahlem, Sportdirektor der Kassel Huskies, im Interview über die Vorbereitung und die neue Saison

Dahlem: „Liga wird uns nicht in Freundschaft empfangen“

Kassel. Seit zwei Wochen steht für die Kassel Huskies wieder Eishockey im Mittelpunkt. Am Donnerstag reisen sie nach Polen, um dort die ersten Testspiele zu absolvieren. Vor der Abfahrt sprach die HNA mit dem Sportlichen Leiter, Fabian Dahlem.

Herr Dahlem, das Trainingslager ist vorbei. Welchen Eindruck haben Sie von der Mannschaft?

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Fabian Dahlem: Einen ganz hervorragenden. Die Spieler zeigen genau das, was wir erwartet haben. Sie haben Charakterstärke, gehen hart in die Zweikämpfe und sind körperlich unheimlich präsent.

Bleiben wir bei der Charakterstärke. Die wird das Team in der kommenden Saison auch brauchen.

Dahlem: Klar, die Liga wird uns nicht in Freundschaft empfangen. Manche Spiele werden sicherlich brisanter, gerade auswärts. Aber wir bereiten uns darauf vor, dass es nicht einfach wird.

Wie sieht diese Vorbereitung aus? Spielen Sie während des Trainings beispielsweise Buh-Rufe über die Lautsprecher ein?

Dahlem: Das nicht. Wir alle verfolgen die Geschehnisse in den Medien. Seit dem Sommer schweißt schon das die Gruppe zusammen. Das Team hat den Slogan „Jetzt erst recht“ richtig verinnerlicht. Ich bin mir sicher: Das wird positiv motivierend sein. Die Mannschaft wächst schneller zusammen.

Das in nächster Zeit entscheidende Datum ist der 26. August. Dann entscheidet das Oberlandesgericht (OLG) Köln über den Einspruch der DEL gegen die Einstweiligen Verfügungen, wonach die Huskies in der Liga bleiben dürfen. Fürchten Sie diesen Tag?

Dahlem: Überhaupt nicht. Ich gehe davon aus, dass das OLG zu unseren Gunsten entscheiden wird. Im Mai hätte man uns ausschließen können. Dann gab’s den Formfehler in der Einladung. Alles, was danach geschehen ist, war nicht förderlich für das deutsche Eishockey. Es ist ein überflüssiger Prozess entstanden, der vermeidbar gewesen wäre, wenn offen und ehrlich der Fehler eingestanden worden wäre. Ich bin Lance Nethery, meinem Kollegen aus Düsseldorf, dankbar, weil er endlich mal angesprochen hat, dass unseren Weg jeder andere auch gegangen wäre.

Das vollständige Interview lesen Sie am Donnerstag in der Printausgabe der HNA.

Rubriklistenbild: © Fischer/nh

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