Mit Daoust ins erste Derby: Huskies gegen Frankfurt 

Trug in der vergangenen Saison kurzzeitig das Trikot der Frankfurter: Huskies-Neuzugang Taylor Carnevale. Foto: Schachtschneider

Kassel. Um Punkte geht’s Freitagabend noch nicht. Wohl aber um Lernen und Kennenlernen, Erfahrungen sammeln, darum, das neue Spielsystem einzustudieren.

Doch natürlich ist ein Derby eben immer auch ein Derby. Und wenn die Kassel Huskies ihren Erzrivalen aus Frankfurt zu Gast haben, dann ist es fast Nebensache, dass dieses erste Aufeinandertreffen schon vor dem offiziellen Saisonauftakt in der Zweiten Deutschen Eishockey-Liga stattfindet. Erstes Bully in der Kasseler Eissporthalle ist um 19.30 Uhr. Ein Überblick.

Die Lage bei den Huskies 

Wir informieren ab 19.30 Uhr auf Kassel Live über die Zwischenstände aus der Eissporthalle.

Nach dem knappen 4:5 nach Penaltyschießen gegen Meister Bietigheim ist es für die Mannschaft von Trainer Rico Rossi der zweite Prüfstein in der Vorbereitung. „Ein Sieg gegen Frankfurt ist zwar immer schön für die Moral, aber letztlich ist das Ergebnis zweitrangig“, betont der Chefcoach und ergänzt: „Es ist ein guter Test für beide Mannschaften und lockt immer viele Zuschauer in die Halle.“

Gibt sein Debüt im Kasseler Dress: Jean-Michel Daoust Foto: Koch

In den Reihen seiner Mannschaft stehen zwei Akteure im Fokus: Zum einen Jean-Michel Daoust. Der Franko-Kanadier wird sein Debüt im Huskies-Dress geben. In welcher Reihe er den Stürmer aufbieten wird, ließ sich Rossi nicht entlocken. Zum anderen dürfte Taylor Carnevale besonderes Augenmerk zu Teil werden. Der Kanadier stand kurzzeitig zu Saisonbeginn im Kader der Löwen, bevor der Vertrag aufgelöst wurde. Nun gibt’s also ein Wiedersehen. „Ihm geht’s gut, von Nervosität keine Spur“, erklärt Rossi. Zwischen den Pfosten steht heute Markus Keller, der als Nummer eins gesetzt ist. Im auf Mittwoch verlegten Auswärtstest in Bayreuth erhält dann Ersatzmann Florian Proske 60 Minuten Einsatzzeit.

Nach einer Trainingseinheit am Vormittag hatten die Huskies gestern Nachmittag Zeit, sich zu erholen.

Die Lage bei den Löwen 

„Frankfurt gehört für mich zu den drei Topfavoriten der Liga, neben Bremerhaven und Bietigheim“, sagt Rossi. Die Löwen haben unter anderen Ex-Husky Matt Tomassoni verpflichtet, der ebenso zum Einsatz kommen dürfte wie sein ehemaliger Kasseler Mannschaftskamerad Daniel Kunce und Chad Niddery. Die beiden stehen eigentlich bei den Füchsen Duisburg unter Vertrag. Da die Frankfurter aber mit dem Nord-Oberligisten kooperieren, haben sie die Möglichkeit, Duisburger Spieler per Förderlizenz einzusetzen. Von DEL-Partner Nürnberg wiederum sollen Christoph Kabitzky und Andreas Schwarz zum Frankfurter Team stoßen.

Verletzt fehlen die Neuzugänge Brett Breitkreuz (Leiste) und Felix Thomas (Knie) sowie Kapitän Patrik Vogl (Schulter). „Natürlich ist es nicht optimal, auf sie verzichten zu müssen. Aber es gibt immerhin unseren jungen Förderlizenz-Spielern die Chance, sich zu zeigen“, sagt Löwen-Trainer Tim Kehler.

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