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Sportdirektor Klinge erklärt: Darum spielen die Kassel Huskies auch nächstes Jahr montags in Kaufbeuren

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Von: Björn Friedrichs

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Oleg Tschwanow (rechts) von den Kassel Huskies war am Sonntag für die Hammer Eisbären im Einsatz und gab drei Torvorlagen.
Oleg Tschwanow (rechts) von den Kassel Huskies war am Sonntag für die Hammer Eisbären im Einsatz und gab drei Torvorlagen. © Schachtschneider, Dieter

Das Spiel der Kassel Huskies in Kaufbeuren, das eigentlich am Montag stattfinden sollte, musste verschoben werden. Aber warum wurde es erneut auf einen Montag gelegt? Das erklärt Sportdirektor Manuel Klinge.

Kassel – Plötzlich spielfrei. Das hatten die Kassel Huskies am Montag, an dem eigentlich das Topspiel der DEL 2 beim ESV Kaufbeuren anstand. Am Sonntag einigten sich die Eishockeyteams auf eine Verlegung, da die Gastgeber mit Personalproblemen zu kämpfen haben. Warum aber findet das Spiel nun erneut an einem Montag, 20. Februar, statt und nicht wie üblich für verlegte Partien an einem Dienstag?

Die Antwort ist recht einfach, wie Huskies-Sportdirektor Manuel Klinge erklärt: „Wir spielen am Sonntag zuvor in Bayreuth und haben die Partie auf den Montag gelegt, um die logistische Situation etwas zu entschärfen.“ So müssen die Huskies nicht sonntags etwa 310 Kilometer nach Bayreuth fahren, nach dem Spiel 310 Kilometer zurück nach Kassel und dienstags wieder los für knapp 500 Kilometer nach Kaufbeuren. Jetzt kann nach dem Spiel bei den Tigers gleich zum ESVK weitergefahren werden.

Letztmals gab es in solchem Fall zwei Huskies-Siege

Auch die sportliche Belastung sei für die Spieler nicht zu hoch. „Das ist machbar, wenn auch nicht optimal. Aber Kaufbeuren spielt auch sonntags, die Voraussetzungen sind daher gleich“, sagt Klinge. Zuletzt machten die Huskies in der Saison 2020/21 zwei Partien an aufeinanderfolgenden Tagen. Damals gab es in Landshut erst einen 4:3-Sieg nach Verlängerung, dann einen 5:1-Triumph.

Das Spiel am Montag musste verlegt werden, weil Kaufbeuren mit vielen Ausfällen zu kämpfen hat. „Wir hatten die Situation schon vorher beobachtet, deshalb wurden wir von ihrer Anfrage am Sonntag nicht überrascht. Sie haben Freitag schon mit einem sehr kleinen Kader gespielt. Neben einer Grippewelle in der Mannschaft haben sie ja auch einige junge Spieler für die U20-Weltmeisterschaft abgestellt“, erklärt Klinge.

Drei Huskies halfen in Hamm aus

Die Huskies entgingen am Montag so auch einer langen Busfahrt auf teils spiegelglatten Straßen. Nachdem sie sich mit dem ESVK und der Liga am Sonntag auf eine Verlegung geeinigt hatten, wurde die Trainingsintensität etwas gesteigert.

Außerdem fuhren mit Fabian Ribnitzky, Tom Geischeimer und Oleg Tschwanow drei Kasseler zu Oberliga-Kooperationspartner Hamm und halfen den Eisbären beim 4:1-Sieg gegen Spitzenteam Hamburg um Ex-Huskies-Torwart Kai Kristian mit. Tschwanow steuerte drei Vorlagen bei.

Von Björn Friedrichs

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