Dritte Niederlage nach Penaltyschießen

4:5 - Huskies verlieren auch in Freiburg

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Erzielt den späten Ausgleich: Stürmer Alexander Karachun trifft in der 57. Minute zum 4:4 und sichert seinem Team zumindest einen Punkt. 

Dritte Niederlage in fünf Tagen für die Huskies. Kassels Eishockeyspieler verloren beim EHC Freiburg 4:5 (1:2, 2:2, 1:0 - 0:1) nach Penaltyschießen. Das Unentschieden nach regulärer Spielzeit sicherte ihnen aber zumindest einen Punkt. 

Zwei Rückschläge am Wochenende, die nächste Reise in die Fremde – es sind anstrengende Tage derzeit für die Huskies. Der Auftakt gelingt trotzdem im Breisgau. Das schwache Überzahlspiel des Spitzenreiters ist ja bekannt. Doch was machen die Kasseler? Treffen gleich mal bei der ersten Überzahl. Justin Kirch bekommt die Scheibe an die Blaue Linie zurückgespielt, legt den Vorwärtsgang ein und haut sie von halblinks in die Maschen.

1:0 nach acht Minuten. Das lässt sich gut an – aber ist dann doch nicht von langer Dauer. In der 12. Minute ist eine Strafe gegen Kirsch gerade abgelaufen, da erzielt Scott Allen den Ausgleich. Oder doch nicht? Torhüter Leon Hungerecker hat doch das Gehäuse mit dem Schoner verschoben. Es gibt Videobeweis – und nach einigen Minuten des Wartens das Tor. Anschließend wird ein Loch an der seitlichen Bande mit Tape abgedeckt. Als es endlich weitergeht, fällt prompt das 2:1. Jake Ustorf fälscht entscheidend ab (13.).

Gäste starten mit viel Druck in zweiten Durchgang

In das zweite Drittel aber starten die Gäste mit viel Druck. Ben Duffy frei vorbei, Richie Mueller an den Pfosten, Alex Heinrich aus der Drehung – die Huskies haben Chance um Chance. Den verdienten Ausgleich macht dann Alexander Karachun. Erobert den Puck neben dem Tor und schießt ihn aus der Drehung hinein (26.). Ganz stark war das. Kassel macht auch stark weiter. Kassel drängt auf die Führung – und liegt plötzlich 2:4 hinten.

Wie das passiert? Weil Marvin Neher von der rechten Seite frei schießen darf und Hungerecker im falschen Eck erwischt (31.). Und weil dann Hungerecker die Scheibe prallen lässt und Gregory Saakyan Nutznießer ist (35.). Viel zu einfach ist das für die Hausherren. Gut nur, dass die Huskies sofort zurückschlagen. Eric Valentin triff ebenfalls im Nachschuss. Und Karachun kann mit der letzten Chance des Drittels eigentlich ausgleichen, trifft nach Corey Trivinos Querpass aber den Puck nicht richtig.

Im Schlussdrittel können die Huskies zunächst den Druck nicht ganz so hochhalten. Chancen sind trotzdem da. Wie die von Trivino in Überzahl (52.) oder von Karachun (53.), der frei verzieht und dann wegen eines Frustfouls auf die Bank muss. Zwischendurch aber verhindert Hungerecker auch beim Konter von Luke Pither (52.) den fünften Treffer.

Und als die Zeit langsam knapp wird, da fällt der Ausgleich doch noch. Mueller erobert den Puck, bedient Karachun – und diesmal behält der Stürmer die Nerven, macht das 4:4 (57.). Es gibt Verlängerung, in der Hungerecker und sein Gegenüber Ben Meisner mit spektakulären Paraden die Entscheidung verhindern – für die Cam Spiro dann mit dem einzigen verwandelten Penalty sorgt.

SR: Hoppe/Singaitis, Z: 2021, Tore: 0:1 (7:47) Kirsch (Mueller, Duffy - 5:4), 1:1 (11:52) Allen (Linsenmaier, Kurz), 2:1 (12:50) Ustorf (Pageau, Wittfoth), 2:2 (25:27) Karachun, 3:2 (30:52) Neher (Rießle, Ustorf ), 4:2 (34:09) Saakyan (Kurz, Ustorf ), 4:3 (34:47) Valentin (Dinger), 4:4 (56:23) Karachun (Mueller) - 5:4 Spiro (Penalty), Strafminuten: Freiburg 8 - Kassel 8.

Sie können es doch noch: Die Kassel Huskies haben ihre kleine Durststrecke mit einem Sieg gegen Ravensburg beendet.

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