DEL-Lizenz: Bremerhaven wäre bereit

Der sportliche Auf- und Abstieg zwischen der DEL und der DEL2 ist nicht möglich. Aktuell sorgen aber Spekulationen um einen Verkauf der Krefelder DEL-Lizenz an Bremerhaven für Gesprächsstoff.

Die Pinguine aus dem Rheinland sind Tabellenletzter der höchsten deutschen Spielklasse, die Fischtown Pinguins wiederum souveräner Tabellenführer der zweiten Liga. Im Raum stehen angeblich 1,2 Millionen Euro, die Bremerhaven Krefeld geboten haben soll, berichtete das Fachmagazin Eishockeynews am Dienstagnachmittag in seiner Online-Ausgabe.

Diesen Gerüchten jedoch widersprach Wolfgang Schulz, Mitglied des Aufsichtsrates bei den Krefeldern. Gegenüber der Rheinischen Post sagte er: „Das ist Quatsch. Wir haben keine Gespräche geführt. Ich werde auch keinen Kontakt mit Bremerhaven aufnehmen“, sagte Wolfgang Schulz. Es gebe klare Signale, dass es weitergehe, hieß es. Ähnlich äußerte sich Bremerhavens Geschäftsführer Hauke Hasselbring bei Eishockeynews: „Uns wurde weder von Krefeld etwas angeboten, noch sind wir auf Krefeld zugegangen, noch haben wir eine Summe geboten.“ Grundsätzlich hätten die Fischtown Pinguins Interesse an einer DEL-Lizenz, sollte eine frei werden: „Wir stehen Gewehr bei Fuß“.

31. März im Fokus

Ab der Saison 2017/18 könnte der sportliche Auf- und Abstieg in den deutschen Top-Ligen wieder ein Thema werden – vorausgesetzt, mindestens sechs Zweitligisten weisen bis zum 31. März nach, dass sie über die notwendige Infrastruktur verfügen und eine Bürgeschaft über 816.000 Euro bei der DEL hinterlegen.

Von Seiten der Huskies hieß es zu diesem Thema Anfang Dezember: „Wir wollen nach oben blicken, ganz klar“, erklärte damals Geschäftsführer Joe Gibbs gegenüber der HNA. Es gebe hohe Hürden, die man überwinden könne, „wenn mehrere Leute anpacken und wir die Last auf viele Schultern verteilen können.“

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