Huskies weiter optimistisch: "Wir gewinnen"

Tripcke: Bekommt DEL am Dienstag Recht, sind die Huskies draußen

Kassel/München. Durfte das Schiedsgericht der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die Kassel Huskies aus der Liga schmeißen? Diese Frage entscheidet in der nächsten Woche das Oberlandesgericht München.

Die entscheidende Sitzung für die Zukunft der Huskies findet am 24. August, also schon am Dienstag nächster Woche statt.

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Streit um DEL-Schiedsgericht geht weiter

Die Kassel Huskies sind vor der Sitzung optimistisch. Sie sind nach wie vor der Ansicht, dass das Schiedsgericht nicht korrekt besetzt gewesen ist. Eine ordnungsgemäße Wahl der Schiedsrichter habe es nicht gegeben, sagte Huskies-Geschäftsführer Dr. Fritz Westhelle. Deshab sei man sich sicher, auch in München zu siegen.

Die DEL will dagegen in München durchsetzen, dass der Spruch des Schiedsgerichts vollstreckt wird. Ein DEL-Anwalt sagte, wenn das OLG München zu Gunsten der DEL entscheidet, würden die Huskies aus der Liga ausgeschlossen - und zwar noch vor Beginn der neuen Saison.

Nach DEL-Auffassung müsste auch das Oberlandesgericht Köln, das zwei Tage später tagen soll, dann der Ansicht des OLG München folgen. Das Kölner Gericht wird über zwei einstweilige Verfügungen entscheiden, nach denen die Huskies spielen dürfen. Die Verfügungen hatte das Landgericht Köln erlassen.

DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke bestätigte uns am Telefon, dass man die Huskies noch vor der Saison ausschließen werde, wenn die DEL vor dem OLG München Recht bekäme.

Wie er gehört habe, versuchten die Huskies nun, den Termin vor dem OLG München verlegen zu lassen, sagte Tripcke.

Huskies-Geschäftsführer Dr. Fritz Westhelle bestritt dies: Die Huskies würden keineswegs die Sache verzögern und einen neuen Termin suchen. Er sei sich sicher, dass Kassel in München vor dem Oberlandesgericht siegen werde.

Westhelle: "Ich fürchte das DEL-Schiedsgericht wie der Teufel das Weihwasser, ich habe aber genauso viel Vertrauen in ordentliche Gerichte. Da gewinnen wir."

Westhelle rechnet damit, dass das Oberlandesgericht München die Verhandlung am 24. August aussetzen werde und eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln zwei Tage später abwartet. Dort haben die Huskies eine Nichtigkeitsklage eingereicht, nach der der Spruch des DEL-Schiedsgerichts keine Gültigkeit hat. (tho)

Die Gerichtsverhandlung beginnt am Dienstag um 10 Uhr. Wir werden in München sein und aktuell berichten.

Trainingsauftakt für die Kassel Huskies

 © HNA/Schachtschneider
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