Huskies in Special Teams abgeschlagen 

Auffälligkeiten der DEL2: Yannik Valenti mischt die Eishockey-Liga auf

Zählt zu den gefährlichsten Angreifern der DEL2: Der Kasseler Yannik Valenti, der von den Adlern Mannheim per Förderlizenz an Heilbronn verliehen ist.
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Zählt zu den gefährlichsten Angreifern der DEL2: Der Kasseler Yannik Valenti, der von den Adlern Mannheim per Förderlizenz an Heilbronn verliehen ist.

Auch wenn sie gefühlt gerade erst begonnen hat, so ist doch schon ein Viertel der DEL2-Hauptrunde vorüber. 13 der 52 Spieltage sind absolviert, Zeit also für eine erste Zwischenbilanz.

Die Spitze

Die ist aus Kasseler Sicht natürlich besonders erfreulich: Trotz der Niederlage vom Sonntag stehen die Huskies weiterhin auf Platz eins und haben noch dazu eine Partie weniger absolviert als Verfolger Heilbronn.

Mit dem furiosen 10:2 gegen Bietigheim in ihrem sechsten Spiel am Tag der Deutschen Einheit hatten die Kasseler die Tabellenführung erobert und sie seitdem nicht mehr hergegeben. Sie haben ja auch gewissermaßen Entzug: Denn zuletzt hatten sie am 14. März 2008 auf Platz eins gestanden. 55 erzielte Tore bedeuten ebenso Liga-Bestwert wie gerade einmal 31 Gegentore.

Die verzerrte Tabelle

Der Blick auf die Tabelle ist im ersten Moment durchaus irritierend. Denn nicht alle der 14 Teams haben schon 13 Partien absolviert. Manche stehen bei zwölf, Landshut gar erst bei neun.

Verursacher dieser schrägen Lage ist der Aufsteiger. Weil das Stadion am Gutenberg bis weit in die Saison hinein renoviert wurde, spielte der EVL zunächst nur auswärts, die ersten Heimspiele wurden verlegt. So auch das der Huskies, das am 19. November nachgeholt wird. Immerhin: Seit Freitag aber können die Landshuter endlich auch zuhause ran.

Die stärkste Heimkulisse

Einen überraschenden Spitzenreiter gibt’s in dieser Statistik. Noch vor den Zuschauer-Magneten Frankfurt (sechs Heimspiele, Zuschauerschnitt 4116) und Kassel (sieben Heimspiele, Zuschauerschnitt 3273) rangiert der Aufsteiger auf Platz eins.

Aber – der EV Landshut hat eben erst ein Heimspiel ausgetragen. Und weil 4203 Zuschauer kamen, rangiert der Klub auf Platz eins. Zumindest vorübergehend.

Die Toptorjäger

Jordan George von den Lausitzer Füchsen führt diese Wertung an (vor dem Nachholspiel am Dienstagabend erzielte er in zwölf Spielen elf Treffer). Platz zwei hält derzeit ein Trio: Mit elf Treffern in 13 Spielen teilen ihn sich der Tölzer Marco Pfleger, der Frankfurter Eduard Lewandowski und Yannik Valenti. 

Derzeit Strafbank-König: Husky Austin Carroll.

Der 19 Jahre alte Sohn von Huskies-Dauerbrenner Sven Valenti, der per Förderlizenz vom Deutschen Meister Mannheim an die Falken verliehen ist, ist einer der Garanten des Heilbronner Höhenflugs. Wir tippen mal: Die Adler werden seine Entwicklung aufmerksam verfolgen.

Der Strafbankkönig

Ist ein Kasseler. Austin Carroll hat in zwölf Partien 47 Strafminuten gesammelt. Eine höhere Quote allerdings hat der Heilbronner Michael Knaub. Er folgt auf Platz zwei mit 45 Strafminuten – die er allerdings in gerade einmal sieben Partien sammelte.

Die Special Teams

Auch wenn die Huskies in vielen Wertungen Spitzenplätze belegen – in Über- und Unterzahl haben sie noch deutlich Luft nach oben.

Magere sieben Tore in 47 Powerplays bedeuten nur Rang 13 (14,89 Prozent). Zum Vergleich: Spitzenreiter Heilbronn steht bei 29 Prozent (20 Tore in 69 Überzahlsituationen).

Auch in Unterzahl sind die Falken führend, kassierten in 48 Situationen nur fünf Gegentore (Quote 89,5 Prozent). Die Huskies belegen in dieser Wertung derzeit Rang zehn (76 Prozent/12 Tore in 50 Unterzahlsituationen).

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