Nach 2:4 in Bietigheim

Kassel Huskies in der DEL2: Emotionaler Durchhänger am Sonntag -  Lob für Kuhn

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Starker Rückhalt am ersten Wochenende: Jerry Kuhn, Torhüter der Kassel Huskies.

Dem 3:2-Auftaktsieg der Kassel Huskies am Freitag im Derby gegen Frankfurt folgte im zweiten Spiel der neuen DEL2-Saison die erste Niederlage.

„Wenn du nicht hundertprozentig entschlossen zur Sache gehst und bei der Sache bist, hast du es gegen Topteams wie die Steelers schwer. Sie waren besser und haben verdient gewonnen. Wir hatten einen emotionalen Durchhänger.“

Tim Kehler, Trainer der Kassel Huskies, fand klare Worte nach der 2:4-Niederlage seines Teams in Bietigheim am Sonntag. 

Der Grund: „Ich habe meine Mannschaft nach dem emotionalen Spiel gegen Frankfurt gewarnt. Wenn wir den nächsten Schritt machen wollen, müssen wir lernen, nach einem großen Sieg zu Beginn des Wochenendes nicht selbstzufrieden zu sein“, erklärte er. Beim Auftakt in die DEL2 am Freitag hatten die Huskies die Löwen Frankfurt mit 3:2 besiegt.

Bietigheim hat entschlossen gespielt

Wie es gehen sollte, hatte er bei den Gastgebern gesehen, die am Freitag in Bad Nauheim nach 2:3-Penaltyschießen verloren und daraus die entsprechende Motivation für das erste Heimspiel gezogen hatten. „Bietigheim hatte nicht das erwünschte Resultat am Freitag und hat heute sehr entschlossen und schnell gespielt.“ 

Eben so, wie Kehler es auch gern bei seiner Mannschaft gesehen hätte. Ein Sonderlob hatte er ebenso wie sein Gegenüber Hugo Boisvert dabei für die Keeper parat. Der US-Amerikaner Stephon Willams parierte 14 von 16 Schüssen auf seinen Kasten, Husky Jerry Kuhn hatte deutlich mehr zu tun: 30 -mal kamen die Steelers zum Abschluss, viermal musste er hinter sich greifen. Trotzdem hob ihn Kehler heraus: „Er war überragend.“

Kuhn: "Wir müssen jedes Spiel bereit sein"

Kuhn freute sich über das Lob, ordnete den Auftritt seines Teams aber ähnlich ein wie der Coach. „Wir müssen jedes Spiel bereit sein. Ich habe schon vor dem Auftakt am Freitag gesagt, dass es in dieser Liga relativ einfach ist, ein starkes Heim-Team zu sein. 

Deshalb musst du versuchen, möglichst häufig auswärts zu gewinnen.“ Nach zwei Spielen sticht aber auch Positives heraus: „Gegen Frankfurt lagen wir zwei zweimal zurück, haben uns davon aber nicht aus dem Tritt bringen lassen. Wir haben einfach weitergemacht, was sich ausgezahlt hat. Das war wichtig“, befand Kuhn. 

Fünf Treffer, fünf Schützen

Erfreulich außerdem die Ausbeute der Huskies: Alle fünf Treffer gingen auf das Konto unterschiedlicher Schützen. Nach Ben Duff, Austin Carroll und Justin Kirsch trafen gegen Bietigheim Richie Mueller und mit Noureddine Bettahar der vierte Neuzugang.

Die nächsten Tage werden knackig. „Nein, kein Straftraining“, erklärt Kehler sofort und lacht. „Aber wir haben einiges zu tun.“ Obwohl am kommenden Wochenende nur ein Punktspiel für die Huskies auf dem Programm steht. Am Freitag empfangen sie die Eispiraten aus Crimmitschau, das Auswärtsspiel in Landshut ist wegen Modernisierungsarbeiten an der Eissporthalle auf den 19. November verlegt worden.

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