5:2 gegen das Schlusslicht

Huskies siegen erst im Schlussspurt gegen Crimmitschau

Kassel. Stark begonnen, zwischenzeitlich stark nachgelassen – und schließlich doch im Schlussspurt einen Sieg gegen den Tabellenletzten eingefahren.

Im ersten Spiel des Jahres zeigten die Eishockeyspieler der Kassel Huskies einen lange wenig überzeugenden Auftritt, feierten gegen die Eispiraten Crimmitschau aber doch noch einen 5:2 (2:1, 0:1, 3:0)-Sieg und eroberten Platz drei in der DEL 2 zurück.

Dass dabei so lange gezittert werde musste, damit war zu Beginn nicht zu rechnen. Die Gastgeber legten ja los wie die Feuerwehr. Keine vier Minuten waren gespielt, da stand es bereits 2:0. Die Tore fielen innerhalb von 56 Sekunden. Zunächst spielte Feodor Boiarchinov von links auf Toni Ritter, der Gäste-Schlussmann Ryan Nie mit einem Flachschuss überwand. Kurz danach war Vorbereiter Boiarchinov selbst an der Reihe. Als der Puck aus dem Eck hinter das Tor gespielt wurde, traf der Stürmer per Bauerntrick. 

Besser konnte es also nicht beginnen. Und es ging auch gut weiter. Die Huskies waren hochüberlegen, ließen die Gäste kaum aus ihrem Drittel kommen. Sie hatten zahlreiche Chancen und Pech, dass Jack Downing im Nachschuss den Pfosten traf (9.). Wie klar die Kasseler Dominanz war, das zeigte sich aber vor allem ab der 12. Minute. Als die Gäste in Unterzahl waren, da kamen sie kaum in das Angriffsdrittel. Einmal hielten die Huskies die Scheibe 30 Sekunden. Sie spielten die Unterzahl-Zeit locker herunter.

Kurz danach stand es nur noch 2:1.

Völlig überraschend kam das. Und genauso unnötig. Boiarchinov spielte einen Fehlpass, die Gäste konnten ungestört kontern, Ivan Ciernik freistehend abschließen (16). So kann man einen angeschlagenen Gegner natürlich auch aufbauen. Crimmitschau hatte durch einen Unterzahlkonter von Lucenius tatsächlich noch vor der Pause die Ausgleichschance.

Das 2:2 fiel dann aber im Mitteldrittel. Und wieder ging das viel zu leicht. Schietzold spielte den Puck von der Blauen Linie vor das Tor von Markus Keller, Lucenius war eingelaufen und schob den Puck zum 2:2 über die Linie. „Auf geht´s Kassel, kämpfen und siegen“, sangen die Fans. Doch ihrer Mannschaft fiel das mittlerweile richtig schwer. Sicher, es fehlten Manuel Klinge, Michi Christ, Kevin Maginot und Dorian Saeftel, doch das war jetzt ein enttäuschender Auftritt mit vielen Fehlern im Aufbau und harmlosen Abschlüssen im Angriff.

Und es gab auch im Schlussdrittel zunächst keine Steigerung. Die Partie war unansehnlich, nichts wollte gelingen. Ein Lupfer von Braden Pimm, bei dem der Puck am Außenposten landete (45.) blieb lange der einzige Aufreger – ehe doch noch gejubelt werden durfte. Drew MacKenzie spielte aus dem eigenen Drittel einen langen Pass, Thomas Merl war plötzlich frei durch, behielt die Nerven und traf zum 3:2 (53.). Eishockey kann so einfach sein.

Und ein Tor so befreiend. Downing in Überzahl und Meilleur mit einem Schuss ins leere Tor sorgten im versöhnlichen Schlussspurt für den Sieg.

SR: Paule (Rosenheim), Z: 3035, 

Tore: 1:0 (2:24) Ritter (Boiarchinov), 2:0 (3:20) Boiarchinov, 2:1 (15:11) Ciernik (Lucenius), 2:2 (29:04) Lucenius (Schietzold), 3:2 (52:57) Merl (MacKenzie, Boiarchinov), 4:2 (58:06) Downing (Pimm - 5:4), 5:2 (59:06) Meilleur (Schlager - 5:6), 

Strafminuten: Kassel 2 - Crimmitschau 8

Huskies siegen gegen Eispiraten Crimmitschau im Schlussspurt 5:2

 © Schachtschneider
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