Kassel Huskies holen Verteidiger - Donnerstag geht's nach Nauheim

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Dritter Jubel gegen Dresden: Torschütze Alexander Karachun läuft nach dem 3:1 Richtung Bank. 

Nach dem Siegen gegen Dresden ist vor dem Derby gegen Bad Nauheim. Dort müssen die Kassel Huskies Donnerstag ran. Vorher präsentierten sie überraschend einen Neuzugang.

Weihnachtliche Stimmung gab es bei den Huskies bereits vor den Feiertagen. Dresden wurde 7:3 geschlagen. Die Fans feierten die Mannschaft. Die wiederum wünschte auf einem Plakat schöne Festtage. Kapitän Alex Heinrich nahm ein Mirko in die Hand, dankte für die Unterstützung in der bisherigen Saison. Kassels Eishockey-Spieler sind weiter Tabellenführer der DEL 2. Die Frage ist nun: Wie ist die Stimmung an Weihnachten?

Derbyzeit im Colonel-Knight-Stadion

Am zweiten Feiertag nämlich ist Derbyzeit. Um 18.30 Uhr treten die Huskies in Bad Nauheim an. Im Colonel-Knight-Stadion ist das Duell zugleich ein Spitzenspiel: Der Tabellendritte trifft auf den Spitzenreiter. Kurios: Bisher gewann im Derby stets das Auswärtsteam. Zunächst dominierten die Kasseler beim 5:0 in Nauheim, am 22. November aber waren es die Roten Teufel, die den Nordhessen die erste Heimniederlage der Saison beibrachten. Kein Wunder, dass Trainer Tim Kehler sich freut: „Es ist ein Derby, es ist Weihnachten. Es wird sicher ein guter Abend.“

Neuzugang Curtis Gedig ist noch nicht dabei

Noch nicht dabei ist dann der Neuzugang, den die Huskies am Montag als Überraschung präsentierten. Mit Curtis Gedig kommt ein deutsch-kanadischer Verteidiger, der zuletzt in Bremerhaven unter Vertrag stand. Der 28-Jährige hatte wegen einer Fußverletzung lange gefehlt und beim DEL-Klub keinen Vertrag mehr bekommen. In Kassel absolvierte er bereits einige Trainingseinheiten und erhält nach bestandenem Medizin-Check nun einen Vertrag. Kehler ist überzeugt: „Er ist nicht nur in der Defensive stark, sondern auch ein guter offensiver Spieler. Er kann uns noch stärker machen.“ Sein Debüt wird Gedig, der 1991 im kanadischen Penticton geboren wurde, wohl am Samstag gegen Heilbronn feiern.

Austin Carroll fehlt in Nauheim eventuell

In Nauheim fehlt eventuell Stürmer Austin Carroll, der bereits am Sonntag nicht zu Ende spielte. Eine Vorsichtsmaßnahme. Carroll hatte einen Check gegen den Kopf bekommen, den zweiten innerhalb einer Woche. Kehler wollte nichts riskieren – was ja auch nicht nötig war angesichts eines Spiels, das so früh entschieden war, wie wenige andere in dieser Saison.

„Eishockey ist manchmal kurios. Freitag haben wir 45 Schüsse abgegeben und nicht getroffen. Heute gelingen uns fünf Treffer im ersten Drittel. Wir haben viel Alarm vor dem Tor gemacht“, sagte Kehler, der sich einen ähnlich entschlossenen Auftritt auch am Donnerstag in Nauheim wünscht, denn: Mit 89 Gegentoren gehören die Gastgeber zu den defensivstärksten Teams der Liga.

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