Eishockey

Huskies im Höhenflug: Gegen Bietigheim geht`s um Platz eins

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Da kommt Freude auf: Mit einem furiosen Schlussspurt gewannen die Huskies gegen Dresden. Hier jubeln unter anderen von links Richard Mueller, Marco Müller und Kapitän Alexander Heinrich. 

Vierter Sieg im fünften Spiel - die Huskies sind nach dem 6:3 gegen Dresden im Höhenflug. Und Tabellenzweiter. Da kommt Bietigheim als Spitzenreiter am Mittwoch gerade recht zum Hit.

„Wir glauben an uns. Immer.“ Sagt Michi Christ. Sagt aber auch das Torschützenquartett Lois Spitzner, Richie Mueller, Spencer Hum-phries und Noureddine Bettahar. Und überhaupt jeder, der bei den Huskies gefragt wird nach den Gründen für den neuen Höhenflug der Kasseler Eishockeycracks.

Mit diesem unerschütterlichen Glauben in die eigene Stärke haben die Nordhessen nicht nur im sensationellen 107-Sekunden-Finale mit drei Toren das 6:3 gegen Dresden gesichert. Gerade als sie mit dem Rücken zur Wand standen und Rico Rossis kämpferisch ebenfalls starke Eislöwen dem Sieg näher schienen. 

Sieg der Kassel huskies - mit Selbstvertrauen, Willen und Biss

Mit Selbstvertrauen, Willen und Biss haben die Kasseler auch im fünften Spiel wie in jedem anderen zuvor sich von einem Fehlstart mit Rückstand nicht beirren lassen und den vierten Erfolg gefeiert. 3:2 gegen Frankfurt, 4:2 gegen Crimmitschau, 5:2 in Weißwasser und 6:3 gegen Dresden – mit steter Steigerung in der Torausbeute sind Tim Kehlers Mannen sogar auf Rang zwei geklettert. Und rüsten nun zum Gipfeltreffen gegen Bietigheim am Mittwoch (19.30 Uhr, Eissporthalle).

„Super, das ist eine großartige Konstellation“, sagt der Trainer voller Vorfreude. Denn ausgerechnet bei den Steelers gab es mit 2:4 die einzige Niederlage bisher. „Umso schöner wäre es, sie jetzt in einem Spiel um die Tabellenführung zu besiegen.“

Kassel Huskies sind Tabellenzweiter - der Wega dahin war weit

Doch wie weit war der Weg dorthin am Sonntag! 56 Minuten lang waren beide Teams abwechselnd unterwegs in Himmel und Hölle, zwischen Rückstand und Führung. Sogar Frust, Panik und schwere Beine hatte Kehler bei seinen Mannen ausgemacht, als Mitchell das 3:2 (52.) nun dominierender Eislöwen erzielte.

Dann aber kam erneut eine unglaubliche Reaktion dieser neuen Huskies. Spitzner („wir haben Charakter und eine sensationelle Moral“) glich aus (54.). Und als danach sehr zum Verdruss von Trainer Rossi („nur die Spieler sollten solch ein Spiel entscheiden“) die Dresdner Dotzler und Ritter in die Kühlbox mussten, da machten die Huskies ganz kurzen Prozess – in Überzahl!

Der überragende Spencer Humphries per Direktabnahme und nur neun Sekunden später Richie Mueller nach Trivinos Bullygewinn, Dingers Pass und einer wie schon in Weißwasser erfolgreichen Kreuzung mit Justin Kirsch stellten die Weichen zum 5:3 auf Sieg. Die Eissporthalle bebte wie lange nicht mehr. Und Spieler wie Fans glauben daran, dass nun auch Bietigheim geknackt werden kann.

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