Huskies empfangen am Freitag Weißwasser

Nach schwerer Verletzung: Husky Merl ist wieder da

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Er darf wieder im Trikot aufs Eis: Huskies-Angreifer Thomas Merl meldet sich zurück.

Kassel. Es ist ein Satz, der nicht nur aus tiefstem Herzen kommt, sondern in dem auch ziemlich viel Vorfreude mitschwingt: „Ich kann’s kaum noch abwarten“, sagt Thomas Merl. Und das hat auch seinen Grund.

Schließlich hat der 25 Jahre alte Angreifer der Kassel Huskies fast zwei Monate ohne das zubringen müssen, was er am liebsten macht: nämlich Eishockey spielen. Doch nach längerer Verletzungspause ist er nun wieder fit und am Freitagabend Teil der Huskies, die die Lausitzer Füchse empfangen (19.30 Uhr, Eissporthalle).

Merl ist nicht der einzige Rückkehrer: Auch die Sturmkollegen Toni Ritter und Patrick Klöpper stehen Trainer Rico Rossi wieder zur Verfügung.

Rückblick: Am 27. Oktober wurde Merl im Heimspiel gegen Ravensburg von einem Puck am Kiefer getroffen. Heute weiß er: Er hatte noch Glück im Unglück. „Ich habe mich weggedreht. Die Ärzte haben mir später gesagt, das hätte auch viel schlimmer ausgehen können“, blickt er zurück. Er kam noch am selben Abend ins Krankenhaus, wo er einige Tage bleiben musste. Seine knöcherne Verletzung entpuppte sich als schwerwiegender als gedacht. Die Zeit, die folgte, stellte ihn auf die Probe. „Ich habe anfangs nur gelegen. Erst langsam durfte ich mich wieder belasten.“ Keine einfache Zeit also für einen, für den viel Bewegung ganz alltäglich ist.

Die Auftritte der Huskies verfolgte er beim Streaming-Dienst Sprade.tv oder aber live in der Halle. Besonders dann kribbelte es natürlich. Doch an Spiele war eben zunächst nicht zu denken. „Das war meine bislang schwerste Verletzung. Ich habe noch nie während der Saison so lange aussetzen müssen. Die Kondition, die ich im Sommertraining aufgebaut habe, ist jetzt weg“, sagt Merl. Heißt: Im Moment muss er vor allem die Ausdauer wieder aufbauen, geht oft nach dem Eistraining zusätzlich laufen.

Zunächst mussten die Ärzte grünes Licht geben. Als alle zufrieden waren, war klar: Merl darf die Schlittschuhe wieder schnüren. Seit zwei Wochen ist er auf dem Eis dabei, wurde langsam zurück ans Team geführt. Und auch jetzt weiß er, dass die Rückkehr nach zwei Monaten Pause nur Schritt für Schritt geht. „Ich werde ein paar Partien brauchen, um Spielausdauer zu bekommen. Das einzig Gute an der Geschichte ist, dass ich mich nicht in den Playoffs verletzt habe, sondern schon früher. Denn so bin ich in den Playoffs wieder topfit.“

Ein bisschen Wehmut ist trotzdem dabei. „Es war ärgerlich, dass ich das Derby gegen Frankfurt verpasst habe. Und vor allem das Auswärtsspiel in Bad Tölz.“ Warum? Liegt auf der Hand. Merl ist gebürtiger Bad Tölzer, und Duelle beim Heimatverein sind für jeden Spieler etwas besonderes. „Aber es hätte keinen Sinn gemacht.“ Und so freut sich der Tölzer schon jetzt auf den 25. Februar, wenn das zweite Auswärtsspiel der Huskies bei den Löwen auf dem Programm steht.

Zunächst einmal aber liegt der Fokus auf Freitagabend. 19.30 Uhr. Wenn es für Thomas Merl endlich wieder heißt: Ab auf Eis.

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