Klarer Heimsieg

7:0 gegen Crimmitschau: Gelungene Generalprobe der Huskies fürs Derby

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Jubel bei den Huskies: Mit 7:0 fegen die Kasseler die Eispiraten aus Crimmitschau vom Eis.

Kassel. Es ist ein Spiel, über das es vieles zu sagen gibt: Das erste Sechs-Punkte-Wochenende dieser DEL-2-Saison und eine gelungene Generalprobe fürs erste große Heimderby am Freitag gegen Frankfurt.

Dazu: Ein furioses Mitteldrittel, zwei Doppelpacker, zwei Tore in Überzahl, das zweite Zu-Null-Spiel, der erste Shutout für Markus Keller: Der 7:0 (0:0, 5:0, 2:0)-Heimsieg bärenstarker Kassel Huskies gegen die Eispiraten Crimmitschau am Sonntagnachmittag, er hatte viele Geschichten.

Zunächst aber hatte nichts auf dieses klare Ergebnis hingedeutet. Der Eishockeynachmittag vor vielen Kasseler Familien und 250 mitgereisten Fans der Eispiraten begann temporeich. Doch Keller ist zur Stelle. Gegen Patrick Pohl, gegen Elia Ostwald. Auf der anderen Seite lässt Toni Ritter als eine der besten Gelegenheiten einen Alleingang ungenutzt.

Nach 20 langen Minuten ohne Tor ging es dann zu Beginn des zweiten Spielabschnitts aber ganz schnell. Genauer gesagt: 38 Sekunden war das Drittel alt, als sich die erste Reihe der Huskies vors Tor der Gäste kombinierte. Braden Pimm scheiterte zwar noch. Doch dann landete die Scheibe bei James Wisniewski – und am kurzen Pfosten drückte der US-Amerikaner sie über die Linie. Der Bann war gebrochen.

Denn weiter ging’s. Kaum war der Jubel über das 1:0 (21.) verklungen, legten die Hausherren nach. Alex Heinrich hielt von der Blauen Linie einfach mal drauf – und schien fast selbst überrascht davon, dass der Puck an Freund, Feind und Crimmitschaus Keeper Brett Kilar vorbei ins Netz rauschte. Es war ja auch das verdiente Glück des Tüchtigen (23.), denn die Huskies machten nun ordentlich Alarm. Gaben den Ton an. Und siehe da: Plötzlich klappte es auch mit dem Toreschießen.

Noch eins gefällig? Bitte sehr: Evan McGrath zieht von rechts in den Slot und versenkt die Scheibe trocken in Kilars Kasten (27.) zum 3:0. Das Schöne an diesem bemerkenswerten Mitteldrittel: Die Huskies verteilten ihre Treffer über 20 Minuten. Nach zwei Unterzahl-Toren am Freitag in Freiburg gilt nun die Devise: Huskies können auch Überzahl-Tore.

Gerade einmal zehn Sekunden sitzt der Crimmitschauer Ivan Ciernik auf der Bank, als die Huskies erneut zuschlagen. Diesmal in Person von Jens Meilleur. Fast schien es, als wollte der Sturmpartner von McGrath und Goldhelm Braden Pimm sagen: Ich bin auch mal dran. Eine Vorlage von besagtem McGrath verwertet er zum 4:0 (33.). Der erste Streich in Überzahl und der zweite folgte fast sogleich. Nächste Überzahl. Nächstes Tor. Wieder war der Torschütze? Meilleur. Diesmal bediente ihn Wisniewski, Meilleur hielt nur noch die Kelle hin – 5:0 (38.).

Und die Eispiraten? Nun, die betreiben Schadensbegrenzung. Nehmen Kilar vom Eis, bringen zu Beginn des Schlussdrittels Clemens Ritschel. Dann macht Michi Christ das halbe Dutzend voll – 6:0 (50.), McGrath setzt den Schlusspunkt (59.). „Wer nicht hüpft, der ist ein Löwe“, stimmen sich die Fans auf Freitag ein. Dann, wenn der Erzrivale kommt.

SR: Gogulla/Naust.

Z: 3193

Tore: 1:0 (20:38) Wisniewski (Meilleur, Pimm), 2:0 Heinrich (22:53) (Wisniewski, McGrath), 3:0 (26:06) McGrath (Meilleur), 4:0 (32:51) Meilleur (McGrath - 5:4), 5:0 (36:47) Meilleur (Wisniewski, Kuchejda - 5:4), 6:0 (49:08) Christ (Klöpper, Heinrich), 7:0 (58:34) McGrath (Meilleur, Pimm);

Strafminuten: Kassel 6, Crimmitschau 10

Sieben Tore zum ersten Advent: Huskies schlagen Crimmitschau mit 7:0

Der Ticker zum Nachlesen

Live Blog EC Kassel Huskies - Eispiraten Crimmitschau
 

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Das Video zum Spiel finden sie im Laufe des morgigen Vormittags an dieser Stelle.

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