Eishockey

DEL2 Knüller bei den Huskies: Zweiter gegen den Ersten

+
Hat gut lachen: Das Verteidiger-Duo Derek Dinger (links) und Spencer Humphries.

Knüller sind sie schon immer, die Duelle der Huskies mit den Steelers.  Wenn aber heute um 19.30 Uhr die Bietigheimer in der Eissporthalle aufkreuzen, dann ist es das Spitzenspiel.

Hier Fakten zum DEL2-Knüller des Zweiten gegen den Ersten, bei dem am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit die Nationalhymne live gesungen wird:

Die Verteidiger

Obwohl zwei von drei Paaren neu formiert wurden, passt es bei den Huskies. Weil die Mischung aus jung und alt bei Denis Shevyrin (24) und Spencer Humphries (27) ebenso stimmt wie bei Stephan Tramm (21) und Derek Dinger (32). 

Und weil Alex Heinrich und Marco Müller mit +5 erneut die beste Statistik aufweisen. Aber: Wegen einer Knieverletzung fällt Kapitän Heinrich vier Wochen lang aus. An seiner Stelle wird Nick Walters verteidigen, sodass nur elf Stürmer verbleiben.

Die Angreifer

Justin Kirsch (4 Tore + 5 Vorlagen) hat als Topscorer eingeschlagen, bildet mit Richie Mueller (3+4) und Corey Trivino (1+4) die 21-Punkte-Paradereihe. Aber auch sonst läuft’s: Fünf verschiedene Torschützen in Weißwasser, fünf auch gegen Dresden. „Wir haben Tiefe im Kader“, sagt auch Stratege Humphries. Seine Analyse: „Jede Sturmreihe hat ihren eigenen Stil, ihr eigenes Tempo. Jede für sich harmoniert, jeder Spieler weiß um seine Rolle und wie es funktioniert. So früh in der Saison ist das  außergewöhnlich.“

Die Physis

Schon jetzt zahlt sich aus, dass Trainer Kehler konsequent die vierte Sturmreihen einsetzt. Beim Sieg in Weißwasser trafen Michi Christ und Lois Spitzner, gegen die meist mit drei Reihen agierenden Dresdener erzielte Spitzner das wichtige 3:3. Und der gelernte Verteidiger Nick Walters fügt sich mit seiner Physis perfekt ein. „Diese Jungs kann der Trainer immer bringen. Auch in den letzten Minuten, wenn ein Spiel auf der Kippe steht“, sagt Richie Mueller. Und: „In allen Spielen waren wir im letzten Drittel voll da.“ Weil, so Mueller, „sich die härtere Arbeit im Training auszahlt.“

Die Moral

Zum ersten mal seit Anfang Januar haben die Huskies drei Spiele in Folge gewonnen. „Das Selbstvertrauen ist da, absolut“, sagt also Spitzner. „Das schwächstes Spiel war das 2:4 in Bietigheim. Wäre doch super, wenn wir diese Rechnung jetzt begleichen könnten.“

Der Gegner

Vierfach-Meister Bietigheim hat das Team weiter verjüngt, langjährige Erfolgsgaranten wie Martinovic, Steingroß, McNeely, Weller und Sommerfeld ausgemustert. Zu den insgesamt 13 Neuen zählen Ex-Husky Eric Stephan sowie Brett Breitkreuz (Frankfurt) und Lukas Laub (Bad Nauheim). Die Steelers haben in allen sechs Spielen gepunktet, nur zum Auftakt in Bad Nauheim mit 2:3 nach Penalties verloren. Aber: Drei Siege gelangen mit nur einem Tor Differenz.

Die Topleute sind Verteidiger (!) Schüle mit 4 Toren und 5 Vorlagen, der 35-jährige Matt McKnight (3+5) und Laub (2+5) sowie Torwart Stephon Williamson mit 94 Prozent Fangquote.

Die Perspektive

Am Freitag schon geht es weiter für die Huskies in Bad Nauheim. Das kleine Hessenderby beginnt um 19.30 Uhr.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.