DEL und DEL2: Mannheim und Ravensburg feiern Meisterschaft

+
Mannheimer Meisterjubel mit Familie: Der Ex-Kasseler Phil Hungerecker präsentiert stolz den Pott gemeinsam mit seinen Eltern und Bruder Leon (r.) , dem Huskies-Torwart.

Die Meister in der DEL und in der DEL2 stehen fest: Die Adler Mannheim und die Ravensburg Towerstars haben sich den Pokal gesichert.

Als Verteidiger Thomas Larkin nach 13:37 Minuten der Verlängerung den Puck per Direktabnahme ins Netz drosch, war die dreijährige Dominanz des EHC München in der Deutschen Eishockey-Liga gebrochen – und in Mannheim begann ein sensationelles Partywochenende des neuen Deutschen Meisters. Um 23 Uhr am Freitagabend bebte die SAP-Arena, die Kabine der Adler wurde bis in den Morgen zu einer überschwemmten Partyzone. Und am Sonntag, als Marcus Kink den eines Griffs beraubten Silberpokal auf dem Stadthaus-Balkon präsentierte, da krächzte der Kapitän schreiend: „Die Meisterschaft ist für Mannheim, sie ist für alle.“

Vergessen war, dass die Hausherren beim 5:4 gegen nimmermüde Münchner einen 4:1-Vorsprung noch eingebüßt hatten und nachsitzen mussten. Mit 4:1 Siegen gewannen sie die Finalserie gegen den Titelverteidiger, der zuvor elf Playoff-Serien in Folge dominiert hatte.

Der zweimal ohne Gegentreffer gebliebene Torwart Dennis Endras, als wertvollster Spieler der Serie geehrt, dazu die starke Defensive, die Mentalität, die Aggressivität, die Kaltschnäuzigkeit und das physische Plus waren zu viel für die nach zehrenden Serien gegen Augsburg und Berlin müden und dezimierten Münchner. Sie verpassten die Chance, als erstes DEL-Team vier Titel in Folge zu holen.

Mittendrin im Partytrubel waren drei Ex-Kasseler: Co-Trainer Mike Pellegrims, Ersatztorwart Mirko Pantkowski und Phil Hungerecker. Der Stürmer war beim 1:0 und 2:0 beteiligt und feierte noch auf dem Eis mit den Eltern und Bruder Leon.

DEL2: Ravensburg gewinnt Serie gegen Frankfurt

Riesenjubel gibt’s seit Sonntag auch in Ravensburg um den neuen Zweitliga-Meister. Das Team vom Bodensee hatte Spiel fünf am Freitag in Frankfurt noch 1:3 verloren, machte dann aber mit einem souveränen 5:1 den zweiten Titelgewinn nach 2011 mit 4:2 in der Serie perfekt. Überragender Mann in Spiel sechs war der dreifache Torschütze David Zucker (5., 42., 43.), außerdem trafen Robbie Czarnik (14.) und Andreas Driendl (36.) für die Towerstars. Die Löwen kassierten zehn Zwei-Minuten-Strafen plus 10 für Spang, ihnen blieb nur der Ehrentreffer zum 1:5 durch Eddy Lewandowski (57.).

Das ist der Stand in der Oberliga

Finale: Tilburg - Landshut 2:3; Landshut - Tilburg 3:4. Serie: 2:2. Entscheidungsspiel am Dienstag.

sam, sid

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.