Zweites Heimspiel gegen Frankfurt 

Mit viel Mut gegen Frankfurt: Huskies wollen den dritten Sieg 

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Solcher Einsatz ist auch heute gefragt, wollen die Huskies das Löwen-Bollwerk knacken: Der Frankfurter Lucas Dumont (links) im Duell mit Husky Mike Little. 

Frankfurt/Kassel. Mit einem Sieg gegen die Löwen Frankfurt können sich die Huskies am Dienstag zwei Matchbälle zum Weiterkommen in den Playoffs erspielen.  Los geht's in der Kasseler Eissporthalle um 19.30 Uhr.

Sechs Tore in Spiel eins, sieben in Spiel zwei – aber nur eines in Spiel drei der Viertelfinal-Serie. Die Folge: Die Huskies kassierten am Sonntag am Frankfurter Ratsweg nach zwei Siegen die erste Niederlage der DEL2-Playoffs. Von Unruhe aber keine Spur. Denn auch wenn die Löwen unter ihrem neuen Sportdirektor-Trainer Franz-David Fritzmeier defensiv deutlich stabiler standen als zuvor unter dem geschassten Coach Paul Gardner, gehen die Kasseler Eishockeyprofis selbstbewusst ins vierte Spiel heute (19.30 Uhr) in eigener Halle.

„Wir waren in Frankfurt 40 Minuten lang die bessere Mannschaft. Klar, dass wir nicht jedes Mal sechs oder sieben Tore schießen. Aber es war nicht so, dass uns die defensive Spielweise der Frankfurter das Leben schwer gemacht hätte. Wir sind eigentlich bis zum Schluss davon ausgegangen, dass wir noch ein Tor machen. Am Sonntag fehlte uns einfach die Qualität im Abschluss“, bringt es Stürmer Patrick Klöpper am Montag auf den Punkt. Oder anders ausgedrückt: „Wir haben die Dinger nicht gemacht.“

Ähnlich sieht das Adriano Carciola. „Wir waren gut vorbereitet und wussten, dass die Frankfurter unter Fritzmeier defensiver stehen würden. Aber wir haben einfach unsere Chancen nicht genutzt.“

Und die erspielten sich die Kasseler tatsächlich bis in die Schluss-Sekunden: Wer weiß, was noch geschehen wäre, wenn Tyler Gron und Mike Little ihre Gelegenheiten in den letzten Augenblicken der Partie genutzt hätten. „Wir sind alle derselben Meinung: Da war mehr drin“, betont Klöpper. Auch, weil das Außenstehende bestätigten wie beispielsweise sein Bruder Mike, der eigens aus Duisburg angereist war, um die Huskies anzufeuern.

Mit Kassel und Frankfurt treffen zwei Erzrivalen aufeinander. Wir haben zum Playoff-Duell den Städtevergleich gemacht.

Auch Huskies-Trainer Rico Rossi beruhigt: „Außer dem Ergebnis sehe ich keinen Unterschied zu den anderen Partien.“ Er nimmt seine Topspieler aber für heute Abend in die Pflicht. Schließlich erzielte das einzige Kasseler Tor mit Kevin Maginot ausgerechnet der einzige von der Verteidigung in den Angriff versetzte Husky. Gemeint ist also auch die Reihe um Carciola, der mit Goldhelm Braden Pimm und Center Matt Neal in den Playoffs zusammenspielt. Eine Formation, die in den ersten beiden Spielen ordentlich gepunktet hatte, aber eben am Sonntag nicht. Carciola verspricht deshalb: „Am Dienstag wird’s besser.“ Er schwärmt vom Zusammenspiel. „Mit Braden habe ich schon in seinem ersten Jahr in Kassel in einer Reihe gespielt. Jetzt sind wir wieder zusammen, das passt sehr gut.“

Spielen darf übrigens Sam Povorozniouk trotz seiner Spieldauerstrafe vom Sonntag. Eine Partie aussetzen muss in den Playoffs ein Spieler nämlich erst nach der zweiten großen Strafe. Nicht ausgeschlossen aber ist, dass Rossi heute Abend trotzdem wechselt. Er sagt: „Evan McGrath ist immer eine Option.“

Die Rechnung ist einfach: Gewinnen die Huskies Spiel vier, haben sie zwei Matchbälle zum Weiterkommen.

DEL2: Hier gibt es Ergebnisse, Tabellen und Statistiken.

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