Auch Gedig steht nicht mehr zur Verfügung

Schock bei den Kassel Huskies: Saison für Kapitän Heinrich beendet

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Der Kapitän ist raus: Alex Heinrich muss operiert werden.

Der Euphorie über den 7:5-Derbysieg folgte die bittere Nachricht am Mittwoch: Für Huskies-Kapitän Alex Heinrich ist die Eishockeysaison schon beendet.

Mit Curtis Gedig wird ein weiterer Verteidiger den Kasselern zunächst nicht mehr zur Verfügung stehen. Heinrich hatte am Dienstag schon im ersten Drittel einen Schlagschuss auf den linken Fuß bekommen und war später ausgeschieden. 

Nun ist klar: „Der erste Mittelfußknochen ist gebrochen, Alex wird am Freitag bei Dr. Behrmann im Kasseler Elisabeth-Krankenhaus operiert“, berichtete Mannschaftsarzt Dr. Hans Schafdecker (Baunatal). Es ist bereits die dritte schwere Verletzung des 32-Jährigen in dieser Saison nach einem Innenbandschaden und einem Nasenbeinbruch, der kürzlich noch höchst schmerzhaft auf der Spielerbank gerichtet worden war. 

Gedig indes wird die Huskies nach nur zwei Einsätzen wieder verlassen

Curtis GedigIst (noch) nicht fit und fährtzunächst heim

 Der Deutschkanadier war nach Operationen an beiden Knien bei DEL-Klub Bremerhaven aussortiert worden und im Dezember nach Kassel gekommen. „Wir haben versucht, ihm zu helfen, weil er ein guter Spieler und super Typ ist“, sagte Geschäftsführer Joe Gibbs. „Aber leider ist es noch zu früh für ihn und es hat jetzt nicht geklappt“, erläutert Dr. Schafdecker. 

Gleichwohl macht der Orthopäde dem 28-Jährigen Mut: „Er hat gute Chancen auf die Fortsetzung seiner Karriere. Curtis fährt heim nach Vancouver, und es kann gut sein, dass er nach einem halben Jahr mit Aufbautraining und Reha fit zurückkehren wird.“ 

Zurückgekehrt nach Kassel waren am Dienstag zwei ehemalige Huskies

Ex-Nationalspieler Daniel Kreutzer von der Düsseldorfer EG und Golflehrer Ralf Hartfuß, der nun im Westerwald lebt. Gemeinsam mit 89ers-Routinier und Jugendtrainer Stéphane Robitaille gaben sie vor dem Spiel Autogramme in der Championsbar. Kreutzer, dessen Ehefrau Nadine aus der Region stammt, sah bereits das dritte Spiel der Kasseler hintereinander und freute sich „in der zweiten Heimat“ über ein Wiedersehen mit vielen langjährigen Fans. 

Ebenso überrascht wie stolz registrierte der 40-Jährige, „wie viele Leute noch mein Trikot von damals tragen“. Auf der Tribüne saß Kreutzer als DEG-Spielerbeobachter neben seinem einstigen Kasseler Weggefährten Christian Hommel, der morgen 39 wird, und Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf. 

Außerdem waren die Spielerberater von Jerry Kuhn und von Trainer Tim Kehler zu Vertragsgesprächen da. Aber: Welche Spieler die Spione unter die Lupe nahmen, ließen sie sich allesamt nicht entlocken. Hommel, Sportlicher Leiter der Iserlohn Roosters, und Kreutzer betonten aber das enorme Plus bei Tempo und Physis in der DEL. 

„Ben Duffy ist ein Topmann in der DEL2, für die erste Liga als Ausländer aber körperlich zu schwach“, urteilt Kreutzer. Was die Kasseler hoffen lässt, dass ihr Topscorer nicht den Weg von Braden Pimm einst einschlagen könnte. Und noch eine gute Nachricht hatte Charly Fliegauf parat: „Wir wollen versuchen, dass Maxi Adam nun länger in Kassel spielen kann.“

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