Spitzenreiter hat drei Spiele in fünf Tagen vor der Brust

Huskies: Heute kommt Ravensburg

Husky Ryan Olsen (rechts) im Zweikampf mit Ravensburgs Kai Hospelt.
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Bild mit Symbolcharakter: Gegen Ravensburg müssen die dezimierten Huskies heute alles reinwerfen. So wie hier Ryan Olsen (rechts) im Zweikampf mit Ravensburgs Kai Hospelt im Hinspiel.

Auf in den nächsten DEL2-Zwischenspurt: Heute Abend gastieren die Ravensburg Towerstars beim bereits für die Playoffs qualifizierten Spitzenreiter Kassel Huskies (19.30 Uhr).

Am Samstag geht‘s für die Mannschaft von Tim Kehler nach Dresden (17.30 Uhr), am Montag nach Freiburg (19.30 Uhr). Wir blicken in Zahlen auf den nächsten Zwischenspurt.

2 Rückkehrer stehen bei den Huskies im Kader: Vinny Saponari und Clarke Breitkreuz sind fit. Endlich gibt‘s damit also mal wieder erfreuliche Nachrichten aus dem Huskies-Lazarett. Bei Corey Trivino gelte „von Tag zu Tag“, sagt Kehler.

5 Angreifer fehlen den Huskies – also fast zwei komplette Sturmreihen. Für Nathan Burns ist nach dem Kreuzbandriss die Saison schon länger beendet. Für den Rest der Hauptrunde nicht dabei sind Lukas Laub, Brett Cameron, Marc Schmidpeter und wohl auch Phil Cornet, der mindestens vier Wochen ausfällt. „Klar sind wir gehandicapt. Aber wir werden einen kühlen Kopf bewahren und uns daran erinnern, wo wir stehen und ohne Hektik weiterspielen“, sagt Derek Dinger. „Es gibt Mannschaften, die zerbrechen daran, andere wachsen an solchen Situationen. Wir haben bislang eine gute Saison gespielt, ein entsprechendes Polster und spielen ein System, an das alle glauben, in dem jeder seine Aufgabe hat. Wenn einer ausfällt, kommt der Nächste, um die Arbeit zu übernehmen. Und am Ende wird uns das hoffentlich unberechenbar machen.“

9 Duelle – also jeweils drei gegen Ravensburg (13:7 Tore), Dresden (12:6 Tore) und Freiburg (9:1 Tore) – gab‘s für die Huskies bislang in der Hauptrunde gegen das Gegnertrio. Nur einen der 27 möglichen Zähler gaben die Huskies ab – beim 4:3 nach Penaltyschießen in Dresden am 30. Dezember. 26 verbuchten sie auf dem eigenen Konto.

11 Spiele liegen noch vor den Huskies bis zum Hauptrundenende am 11. April. „Wir haben Tiefe im Kader und genug Qualität, auch diese letzten Partien zu gewinnen“, sagt Dinger. „Die aktuelle Situation schweißt zusammen. Wir waren zu Saisonbeginn nur vier Verteidiger und sind da durchgekommen. Wir haben eine Zeit lang auch mit nur fünf Verteidigern gespielt und eine Siegesserie gestartet. Wir wissen auch deshalb, was wir können.“

28 Punkte liegen die Towerstars – das drittstärkste Auswärtsteam der Liga – als Siebter derzeit hinter dem Spitzenreiter. „Wir haben unser bestes Eishockey zeigen müssen, um die bisherigen drei Spiele zu gewinnen. Die Towerstars sind mit hohen Erwartungen in diese Saison gestartet, haben Tiefe in ihren Reihen. Wir müssen konsequent und diszipliniert spielen, um den vierten Erfolg zu feiern“, erklärt Kehler.

1600 Kilometer im Bus stehen für die Kasseler in nur 48 Stunden auf dem Programm. Bis nach Dresden sind es rund 360, bis Freiburg 450.

(Von Michaela Streuff)

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