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Der zweite Importspieler: Jamie Arniel kommt zu den Kassel Huskies

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Von: Björn Friedrichs

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Jamie Arniel wechselt zu den Kassel Huskies.
Jamie Arniel wechselt zu den Kassel Huskies. © imago images/GEPA pictures

Das ist der nächste starke Neuzugang der Kassel Huskies: Aus der Slowakei wechselt der Kanadier Jamie Arniel zu den Nordhessen. Er bringt DEL- und DEL2-Erfahrung mit.

Arniel ist in Kassel kein Unbekannter. Schließlich spielte der Mittelstürmer 2020/21 beim EC Bad Nauheim, schoss in 49 Spielen 29 Tore, gab zudem 33 Vorlagen. So gehörte er zu den Top 15 der Scorer - und das, obwohl Bad Nauheim in jener Spielzeit enttäuschte. Gegen die Huskies war er in den vier Hauptrunden- und einem Testspiel mit einem Tor und vier Vorlagen beteiligt.

Der 32-Jährige war aber auch schon in der DEL tätig. So waren die Eisbären Berlin 2012/13 seine erste Station in Europa, dort gewann er gleich die Meisterschaft. Nach weiteren Stationen in Finnland und Österreich kam er 2019 noch einmal für ein kurzes Intermezzo in die DEL, machte für Augsburg zwei Hauptrunden- und fünf Playoffspiele.

Arniel kam auch in der NHL zum Einsatz

Begonnen hat der Kanadier seine Karriere als Eishockeyspieler in seiner Heimatstadt bei den Kingston Voyageurs. Von dort ging es über weitere Stationen in Kanada in die AHL zu den Providence Bruins, dem Farmteam von NHL-Klub Boston Bruins, von denen er 2008 an Position 97 gedraftet wurde. Für Boston kam Arniel 2010 auch zu einem NHL-Einsatz. Für sein Heimatland nahm er zudem 2007 an der U18-WM teil.

Zuletzt war Arniel in der Slowakei auf dem Eis. Erst spielte er in Bratislava, dann wechselte er im Saisonverlauf zu HK Poprad, wo vor einigen Jahren ja auch Neu-Husky Tomas Sykora schon spielte. In Bratislava sammelte Arniel in 14 Spielen elf Scorerpunkte (vier Tore, sieben Assists), bei Poprad waren es in 44 Spielen 44 Punkte (22 Treffer, 22 Vorlagen).

Sein Onkel ist Trainer in Nordamerika

Von der Eishockey-Statistikseite eliteprospects.com wird Arniel als guter Zwei-Wege-Spieler beschrieben, der überall auf dem Eis aushilft. Er soll ein sehr gutes Hockey-Gespür haben und seine körperlichen Defizite (laut Eliteprospects „nur“ 1,80 Meter groß, 83 Kilo schwer) durch großen Einsatz wettmachen.

Sein Onkel Scott Arniel ist seit Anfang der 2000-er Jahre in der NHL als Trainer und Assistenztrainer tätig. Nach vier Spielzeiten bei den Washington Capitals geht er nun zu den Winnipeg Jets.

Von Björn Friedrichs

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