Huskies: Deutscher Pass für Spieler David Kuchejda?

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Hofft auf einen deutschen Pass: Der tschechische Stürmer David Kuchejda, hier beim Testspiel in Krefeld, hat in der Vorbereitung spielerisch einen guten Eindruck hinterlassen.

Kassel. Eine wichtige Position ist derzeit noch zu vergeben im Kader der Kassel Huskies. Trainer Rico Rossi hat bereits angedeutet, dass sich womöglich in dieser Woche noch etwas tut in Sachen Verpflichtung des gesuchten Mittelstürmers.

Der Vollzug steht noch aus. Den Huskies dürfte aber daran gelegen sein, die vakante Ausländerstelle nicht erst auf den letzten Drücker vor dem ersten Punktspiel der neuen DEL2-Saison am 15. September (19.30 Uhr) in eigener Halle gegen die Dresdner Eislöwen zu vergeben, sondern dem potenziellen Neuzugang noch ausreichend Gelegenheit zu geben, sich ein paar Tage mit seinen neuen Mannschaftskollegen einzuspielen.

Ein weiteres Fragezeichen steht noch hinter David Kuchejda, während ein Ex-Husky Abschied genommen hat. Ein Überblick.

David Kuchejda

Der gebürtige Tscheche David Kuchejda (30) ist derzeit auf Probe bei den Huskies, hat in der Vorbereitung viel Einsatzzeit bekommen und spielerisch überzeugt. „Ich mag ihn“, sagt Rossi. Die Zukunft des Stürmers, der in der vergangenen Saison 13 Einsätze für Zweitligist Bayreuth absolvierte (vier Tore, vier Vorlagen) hängt allerdings davon ab, ob er zeitnah seine Staatsangehörigkeit wechseln wird. „Ich hoffe, dass er bald einen deutschen Pass bekommt“, erklärt Rossi. „Wenn er ihn hat, ist uns sehr daran gelegen, ihn fest zu verpflichten.“ Der Coach betont aber auch: „Klappt es mit dem deutschen Pass nicht, ist eine Verpflichtung vom Tisch. Wir werden nicht mit fünf Ausländern die Saison beginnen.“

Aktuell haben die Huskies drei ihrer vier Ausländerplätze im Kader vergeben: an Verteidiger Mike Little (USA) sowie die beiden kanadischen Stürmer Braden Pimm und Stefan Della Rovere. Letzterer hat übrigens auch einen deutschen Einschlag. Seine Großeltern und Mutter Angie kommen aus Viernheim. Einen deutschen Pass aber hat er nicht.

Carter Proft

In den vergangenen drei Spielzeiten ging Carter Proft (23) insgesamt 162-mal für die Huskies aufs Eis, empfahl sich mit starken Auftritten in der Meistersaison 2016 für einen Vertrag beim DEL-Team Adler Mannheim.

Mannheim hat den Vertrag mit ihm aufgelöst: Wohin der Weg von Ex-Husky Carter Proft führt, ist unklar.

Den Großteil der vergangenen Spielzeit aber verbrachte er per Förderlizenz in Kassel. Nun bestätigten die Adler das, was sich schon länger angedeutet hatte: Die Mannheimer lösten den noch ein Jahr gültigen Vertrag mit dem deutsch-kanadischen Angreifer auf. „Wir waren ursprünglich auf einem guten Weg, aber manchmal entwickeln sich die Dinge eben anders als gedacht. Daher haben wir eine für beide Seiten akzeptable Lösung gesucht und gefunden“, wurde Manager Teal Fowler in einer Pressemitteilung zitiert. Wohin Profts Reise geht, ist unklar. Bei den Krefeld Pinguinen ist er dem Vernehmen nach kein Thema mehr. Spekuliert wurde über eine Rückkehr aus privaten Gründen nach Kanada.

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