Verfolger stellen Huskies auf Prüfstand: Heute in Duisburg, Sonntag gegen Nauheim

„Die erste Nagelprobe“

Torgaranten gegen Duisburg: Die jubelnden Alexander Heinrich und Petr Sikora (von links), der in zwei Spielen dieser Saison schon drei Treffer gegen die Füchse erzielte. Archivfoto: Schachtrschneider

Kassel. Duisburg, Bad Nauheim und Frankfurt – nach dem lockeren Aufgalopp in die Endrunde der Eishockey-Oberliga stehen die Huskies nun nacheinander gegen ihre ärgsten Verfolger auf dem Prüfstand. „

Jetzt wird’s richtig ernst“, sagt Uli Egen und weiß, dass der Kasseler Torrausch von 41:7 Treffern in den ersten vier Spielen nun wohl zu ende sein wird.

„Die nächsten drei Spiele werden in der Abwehr entschieden und nicht mehr im Angriff“, erklärt der Trainer. „Wir haben in den letzten Wochen sehr zielgerichtet trainiert, die starken Gegner nur schwer in unser Drittel kommen zu lassen und ihnen in der neutralen Zone die Räume eng zu machen. Ich bin gespannt, wie wir das jetzt im Wettkampf umsetzen.“

Schon am heutigen Donnerstag gastieren die Schlittenhunde um 19.30 Uhr bei den Füchsen in Duisburg. Zur ersten echten Nagelprobe dieser Runde, wie Egen sagt. Zum ersten von drei Spielen, in denen die Huskies frühzeitig die Weichen zum Einzug in die Oberliga-Finalrunde mit den Teams aus Norden und Osten stellen können.

„Unter den ersten vier zu bleiben, das sollte kein Problem sein“, urteilt Egen. „Aber wir haben ja das Ziel, auch diese Runde als Meister abzuschließen wegen des Heimvorteils in den Playoffs und der Chance, damit dem starken Ost-Spitzenreiter Halle aus dem Weg gehen zu können.“ Waren es im Vorjahr doch die Saale Bulls, die den Playoff-Traum der Huskies zerstörten.

Nun also heute die Reise nach Duisburg und am Sonntag um 18.30 Uhr das Hessenderby gegen die Nauheimer. Egen denkt von Spiel zu Spiel, natürlich. „Wir wollen den fünften Sieg im fünften Spiel“, fordert Egen gegen Füchse, die dringend ihren zweiten Erfolg brauchen, um im Rennen zu bleiben. Dass die Partie wegen ihres Neujahrsempfangs um einen Tag vorverlegt wurde, könnte für die Huskies zum sportlichen Bumerang werden. Doch davon will Egen nichts wissen: „Selbst wenn die Füchse mehr Förderlizenzspieler aus den DEL-Klubs einsetzen können, wollen wir diese Herausforderung annehmen und bewältigen.“ Denn, so der Trainer, „wir haben die Duisburger in dieser Saison schon zweimal besiegt, obwohl sie Leute wie Grandpierre und Krupp dabei hatten.“

Weil vor allem das Kasseler Toptrio den Unterschied ausmachte. Beim 5:1 an der Wedau trafen Klinge (2), Sikora und Christ sowie Valenti zur 5:0-Führung (44.). Beim 4:1 in Kassel waren Sikora (2) und Klinge sowie Alex Heinrich erfolgreich. Zwei Tore gelangen in Überzahl, eines in Unterzahl. Also, sagt Egen, „wollen wir in Duisburg nun wieder selbstbewusst, konzentriert und diszipliniert auftreten.“

Von Gerald Schaumburg

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