1. Startseite
  2. Sport
  3. Kassel Huskies

Huskies vor Weißwasser: Drei-Punkte-Wunsch zum Fest

Erstellt:

Von: Pascal Spindler

Kommentare

Nase gebrochen, trotzdem auf dem Eis: Husky Lois Spitzner (links) spielte gegen Selb zwei Drittel mit Gitter, wird auch gegen Weißwasser dabei sein.
Nase gebrochen, trotzdem auf dem Eis: Husky Lois Spitzner (links) spielte gegen Selb zwei Drittel mit Gitter, wird auch gegen Weißwasser dabei sein. © Dieter Schachtschneider

Auf geht‘s ins letzte Spiel vor Weihnachten. Kurz vor dem Fest hat Huskies-Trainer Tim Kehler einen ganz besonderen Weihnachtswunsch. Heute Abend geht es gegen die Lausitzer Füchse (19.30 Uhr).

Manch einer wünscht sich zu Weihnachten ein spannendes Buch oder Konzerttickets der Lieblingsband, Huskies-Trainer Tim Kehler hat zum Fest nur einen Wunsch – und hofft auf eine frühzeitige Bescherung durch seine Eishockeyspieler: Drei Punkte gegen den heutigen Gegner Lausitzer Füchse sollen her. „Klar wünsche ich mir einen Sieg, aber den wünsche ich mir nicht nur zu Weihnachten, sondern auch zu jeder anderen Zeit im Jahr“, sagt Kehler und lacht.

Der Trainer ist sich bewusst, dass der Wunsch beim vorerst letzten Heimspiel vor Zuschauern nicht so einfach zu erfüllen sein wird: „Die Liga ist so eng beisammen, jeder kann jeden schlagen. Wir müssen vor allem darauf achten, dass die Teams, die hinter uns stehen, auch wirklich hinter uns bleiben.“

Aktuell sind die Huskies Sechster, die Lausitzer Füchse aus Weißwasser stehen auf dem zwölften Tabellenplatz. „Es ist eigentlich immer dasselbe mit Weißwasser. Das sind sehr ehrliche Arbeiter, sie fordern dich immer mit viel Einsatz heraus, geben niemals auf. Außerdem ist es nicht einfach, gegen sie ein Tor zu erzielen“, sagt Kehler.

Das musste zuletzt auch der EC Bad Nauheim erfahren: 3:0 gewann Weißwasser gegen das Team aus dem Führungsquartett der Liga, Torhüter und Ex-Husky Leon Hungerecker holte das zweite Shutout der Saison. 77 Gegentore hat das Team bislang kassiert, die wenigstens von den Mannschaften aus dem unteren Teil der Tabelle.

Kassel Huskies: Wiedersehen mit Eric Valentin

Doch nicht nur Torhüter Hungerecker wird versuchen, in der alten Heimat eine gute Leistung abzuliefern, mit Clarke Breitkreuz und Eric Valentin stehen zwei weitere Spieler mit Huskies-Vergangenheit im Fokus. Breitkreuz, weil er mit 23 Scorerpunkten einer der gefährlichsten Spieler bei Weißwasser ist. Valentin, weil es für ihn das erste Aufeinandertreffen mit seinen ehemaligen Kollegen seit seinem Vereinswechsel im November sein wird.

Bei den Huskies rückt dagegen vor allem eine Personalie in den Mittelpunkt: Angreifer Lois Spitzner. Beim Heimspiel gegen Selb am vergangenen Sonntag zog sich der 24-Jährige einen Nasenbeinbruch zu, einem heutigen Einsatz steht aber nichts im Weg. „Die Nase heilt schon wieder. Unsere Ärzte haben da einen super Job gemacht, sodass er einsatzfähig ist. Er wird mit einem Vollgesichtsschutz spielen“, sagt Kehler.

Im Tor wird der Trainer wie beim 3:1-Sieg in Weißwasser Mitte November auf Jerry Kuhn zurückgreifen, gegen Selb stand noch Jonas Neffin zwischen den Pfosten.

Von Pascal Spindler

Auch interessant

Kommentare