Niederlage gegen die Eislöwen

3:4 in Dresden: Huskies verspielen ein 3:1

Er war auch in Dresden wieder sicherer Rückhalt seiner Mannschaft: Torhüter Markus Keller bewahrte die Huskies vor allem im ersten Drittel mehrfach vor einem Gegentor. Archivfoto: Schachtschneider

Dresden. Ganze 17 Sekunden fehlten am ersten Dreier der Saison - am Ende gab es nur einen und dazu die Niederlage.

Mit 3:4 (0:0, 2:1, 1:2, 0:0 - 0:1) nach Penaltyschießen verloren die Kassel Huskies gestern in der DEL 2 bei den Dresdner Eislöwen. Bitter: Kassels Eishockeyspieler hatten 3:1 geführt und kassierten den Ausgleich eben diese 17 Sekunden vor dem Ende.

Huskies-Trainer Rico Rossi hatte in drei Sturmreihen etwas umgebaut. Und auf der Bank saß mit Felix Michel ein 17-Jähriger Nachwuchstorhüter. Florian Proske war kurzfristig nach Mannheim abgeordert worden. Im Gehäuse aber stand natürlich Markus Keller – und das war gut so. Kassels Goalie war im ersten Drittel bester Mann, rette im Spagat gegen den frei stehenden Arturs Kruminsch (11.), stoppte ein Solo von René Kramer (18.). Dresden war zunächst überlegen, doch auch die Huskies hatten Chancen. Die besten in den Schlussminuten, als Thomas Merl und Michi Christ vergaben.

Trotzdem: Das war der Startschuss zur Leistungssteigerung der Gäste, die im Mitteldrittel das Heft in die Hand nahmen. Begünstigt auch durch ein schnelles Tor. Nach 44 Sekunden schickte Thomas Merl mit einem Pass Manuel Klinge und Jean-Michel Daoust auf die Reise, Klinge schloss den Konter energisch ab. Braden Pimm hatte kurz darauf das 2:0 auf dem Schläger, scheiterte aber an Marvin Cüpper.

Etwas überraschend fiel stattdessen in der 25. Minute der Ausgleich, als René Kramer einen Schuss von Patrick Baum abfälschte, Die Huskies ließen sich dadurch aber nicht aus der Spur bringen. In der 35. Minute lagen die Gäste wieder vorn. Diesmal war es Thomas Merl, der Daousts tolle Vorarbeit nutzte. Hier hatte sich Rossis Umbau schon mal bezahlt gemacht: Klinge, Daoust und Merl harmonierten glänzend. Als Jens Meilleur das Mitteldrittel mit dem 3:1 (47.) eröffnete, schienen die Huskies auf den ersten Dreier zuzusteuern. Die Gastgeber aber verhinderten das in der Schlussphase. Erst traf Ex-Husky Petr Macholda in Überzahl, dann kam der Ausgleich durch Mark Cullen, der erst die Verlängerung brachte, dann das Penaltyschießen und schließlich die Niederlage. Erneut traf Macholda – diesmal entscheidend. 

Schiedsrichter: Klein (Berlin), 

Zuschauer: 2010, Tore: 0:1 (20:44) Klinge (Merl), 1:1 (24:38) Kramer (Baum, Campbell ), 1:2 (34:16) Merl (Daoust, Maginot), 1:3 (46:48) Meilleur (MacQueen, Carnevale ), 2:3 (51:12) Macholda (Sacher - 5:4), 3:3 (59:43) Cullen (Campbell, Rodman ) - 3:4 Macholda (Penalty), 

Strafminuten: Dresden 10 - Kassel 10.

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