Verträge verlängert 

Dauerbrenner Heinrich und Christ bleiben Huskies 

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Als Kasseler Jungs sind sie besondere Identifikationsfiguren für den Verein: Alex Heinrich und Michi Christ.

Ihr neuerliches Ja-Wort zum Heimatverein, es war eine gefühlte Formsache. Die Kassel Huskies, Verteidiger Alex Heinrich (31) und Stürmer Michi Christ (30) gehören zusammen.

Trainer Tim Kehler sagt: „Beide werden uns helfen, eine bessere Saison als die vergangene zu spielen. Als Trainer musst du dich auf einige Spieler verlassen können, die eine Stimme in der Kabine haben und zeigen, was es heißt, ein Husky zu sein.“ 

2 Spieler stehen in der ewigen Rangliste des Klubs noch vor ihnen: Manuel Klinge (622) und Sven Valenti (603). Bleibt Heinrich verletzungsfrei, könnte er an Spieltag 48 der kommenden Saison Valenti auf Platz zwei überholen. Christ ist aktuell Fünfter. Am neunten Spieltag der Saison 2019/20 könnte Christ mit Shane Tarves auf Rang vier (528) gleichziehen.

3 Meistertitel mit Kasseler Senioren-Teams haben die beiden gewonnen. Der Schönste davon dürfte der jüngste Erfolg sein: 2016 feierten beide die überraschende DEL2-Meisterschaft mit den Huskies. Christ war 2008 Teil der Zweitliga-Meister-Mannschaft, die danach in die DEL aufstieg. Heinrich wurde 2011 mit der Hessenliga-Mannschaft Meister.

4 unterschiedliche Ligen haben Heinrich und Christ im Laufe der Jahre mit den Huskies kennengelernt: Sie haben in der DEL, in der DEL2 und in der Oberliga für die Huskies gespielt. Heinrich kommt außerdem auf sieben Einsätze in der fünftklassigen Hessenliga. Dort spielten die Huskies 2010/2011 nach der Insolvenz des DEL-Teams im Frühjahr 2010.

24 Spielzeiten – Heinrich 13, Christ 11 – haben beide nun schon das blau-weiße Trikot ihres Heimatvereins getragen. Sie gehen nun also in ihre 14. beziehungsweise 12. Saison.

254 Kilometer liegen zwischen Kassel und Crimmitschau. Für die Eispiraten gingen beide über die Jahre hinweg immer mal wieder aufs Eis. Ansonsten gilt für Heinrich und Christ eben: Einmal Husky, immer Husky. Sechs Spiele für Wolfsburg(2007/08) und – zumindest formell – Bad Kissingen (2010) tauchen in Heinrichs Vita auf. Christ schnupperte während seiner Zeit bei den Jungadlern Mannheim für drei Spiele bei den Heilbronner Falken rein (2006/07). Lang ist das aber her.

640 Punkte haben beide für die Huskies erzielt: 254 Tore, 386 Vorlagen stehen auf ihrem gemeinsamen Konto (Heinrich 149/186; Christ 105/200).

1074 Spiele haben beide für die Huskies absolviert, beide gehören zum besonderen Klub der 500er. Heinrich steht derzeit bei 555 Einsätzen, Christ bei 519.

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Kommentare

34123Antwort
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Es geht aber nicht um die Vergangenheit, sondern um die Zukunft, die Perspektive. Warum man wider besseren Wissens einen ganzen Rattenschwanz an Spielern (Christ, Heinrich, Müller, Walters) mitschleppt, die weder DEL-Qualität haben noch in der Masse andere Spieler auf dieses Niveau heben können, bleibt das Geheimnis des Verantwortlichen.

34123
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"Ihr neuerliches Ja-Wort zum Heimatverein, es war eine gefühlte Formsache" – seit wann ist eine private GmbH ein Verein, @HNA?

Bossental
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Ich freue mich über die Entscheidung, weil ich glaube, dass die beiden wichtig sind für die Kassel Huskies:
1) Als Identifikationsfiguren, ohne die die Huskies austauschbarer wären. Diese Rolle können leistungstärkere Zukäufe bestenfalls nach Hunderten von Spielen ausfüllen, viele nie.
2) Als Indiz dafür, dass verdiente Spieler, denn das sind sie zweifellos, auch nach schwächeren Spielzeiten nicht gleich ausgetauscht werden. Wer das nur für hirnlose Romantik im Profisport hält, unterschätzt mE, dass es Spielertypen gibt, die diese Haltung bei Ihrem Arbeitgeber durchaus zu schätzen wissen; übrigens auch Nachwuchsspieler.
3) Zum Bewahren von Werten, die die Huskies und ihre Fans über Jahrzehnte ausgezeichnet haben; wer sonst sollte dies tun?
4) Mir ist die Kritik an Christ und Heinrich zu pauschal, auch wenn beide sicher besser spielen können als sie es letzte Saison gezeigt haben, gerade offensiv.
Trotzdem, Alex Heinrich ist der Kapitän, oft der stabilere in den Verteidigerpärchen und spielt klaglos mal offensiver, mal Stay-at-Home. Gar so viele deutsche Verteidiger mit diesem Profil und generationsübergreifenden, familiären Loyalität zum Verein gibt es nicht; es wäre sträflich, damit leichtfertig umzugehen.
Was Michi Christ angeht, muss ich mich schon fragen, nach welchen Maßstäben er gemessen wird? Christ spielt mit dauernd wechselnden, häufig unerfahrenen Mitspielern, fährt nach wie vor härtere Checks als fast alle anderen, oft körperlich überlegene, Mitspieler, schont weder sich noch Gegner und ist nach wie vor einer der besseren Unterzahlspieler der Liga.
Ich würde mich für die beiden, für den Club und für uns freuen, wenn wir nach der nächsten Saison sagen können, gut, dass wir die beiden gehalten haben.

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