Am Sonntag geht es los

Eishockey-Jugend Kassel startet in die Saison

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Alles hört auf sein Kommando: Ernst Reschetnikow (rechts) ist einer der Trainer der EJK. 

Mit einem Heim- und einem Auswärtsspiel startet die Eishockeyjugend Kassel (EJK) in die neue Spielzeit.

Die U15 tritt am Sonntag (12 Uhr) in Iserlohn an. Die U20 empfängt am Sonntag (11.15 Uhr) Bad Nauheim in der Kasseler Eissporthalle. 185 Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind in dieser Saison bei der EJK aktiv.

Neue Ära

Es ist die Saison Nummer eins nach der Ära von Milan Mokros, der die EJK über mehr als zwei Jahrzehnte als Cheftrainer geprägt hat. Seine Arbeit ist jetzt auf drei Schulter-Paare verteilt: Jan Pantkowski kümmert sich schwerpunktmäßig um die Nachwuchs-Akquise in Kitas und Schulen, Horst Fahl ist für die Zertifizierung des DEB, die Koordinierung der Laufschule und besondere Veranstaltungen zuständig und Ernst Reschetnikow ist der Mann der Listen. Er muss derzeit alle Wettkampf- und Trainingstermine unter einen Hut bringen und Busse, Sanitäter und Schiedsrichter einteilen. Hinzu kommt die tägliche Trainingsarbeit.

Neun Teams

Mit neun Teams von den U9-Bambini über die U20 in der DNLIII bis hin zu den Senioren – 89ers und Ice Cats – startet die EJK in die neue Saison. Oder anders gesagt: 141 Partien und 20 Turniere. „Der Aufwand ist enorm“, sagt EJK-Vorsitzender Matthias Kolodziejczak. „Wir müssen die Anforderungen des Deutschen Eishockey-Bundes erfüllen und unseren eigenen Anspruch.“ Dazu gehört unter anderem die Taktik- und Technikschulung, Teambuilding und Wertevermittlung.

Das Sommertraining

Aber die Arbeit macht sich bezahlt. Schon jetzt zeigen die Anstrengungen beim Sommertraining erste Erfolge. „Wir haben unser Angebot extrem ausgeweitet, so viel gab es noch nie“, berichtet Kolodziejczak. In den Ferien wurden an fünf Tagen je zwei Einheiten angeboten. Mit Christian Bachmann steht ein hauptamtlicher Fitness- und Konditionscoach im Team, der alle Mannschaften betreut.

Die Neuen

Mit Alexander Engel und Dennis Klinge gibt es zwei neue Trainer bei der EJK. Engel hat zuletzt selbst in Limburg gespielt, Klinge in Soest. Nun werden sie in den Trainingsalltag eingearbeitet. „Unser mittelfristiges Ziel ist es, in allen Jahrgängen quantitativ noch besser aufgestellt zu sein“, sagt Kolodziejczak. „Unser Traum wäre es, immer einen A- und B-Kader aufbieten zu können.“ Dafür muss das Training auf mehrere Schultern verteilt sein. Mit Karsten Bauer steht ein Torwart-Trainer bereit. Die Mädchen – „inzwischen sind sie sogar zweistellig vertreten“ (Reschetnikow) – trainieren in den Jungs-Teams mit.

Die Ziele

Während es für die älteren Jahrgänge um Ergebnisse und Platzierungen geht, sollen die U7 bis U11-Teams vor allem eins sammeln: Wettkampferfahrung. Deswegen messen sie sich in Turnierform auf Hessenebene mit anderen Mannschaften. Für die U13 geht es darum, besser abzuschneiden als im Vorjahr, als man die Saison auf Platz sechs beendete. Die U15 will unter die ersten Vier kommen und für die U17 ist eine Platzierung unter den ersten drei Mannschaften das Ziel. „Auf die U20 wartet eine schwierige Saison“, sagt Horst Fahl. Weil acht Spieler das Team aus unterschiedlichen Gründen verlassen haben, ist der Kader klein.

Von Carina Wagener

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