17:0 - Huskies landen Kantersieg gegen unterlegene Ratinger

Kassel. Manchmal reicht es, die Ohren zu spitzen. Zu hören, was sie singen auf dem Heuboden in Kassels Eishalle, dort, wo die Fans Stimmung machen.

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Wenn in Erinnerung an Hessenliga-Zeiten die Zeilen erklingen „Pohlheim war besser“, dann weiß man: Das, was sich unten auf dem Eis ereignet, ist äußerst einseitig. Und am Ende wird ein Kantersieg der Gastgeber stehen. Die spielen längst Oberliga, doch auch dort treffen sie ab und an auf hoffnungslos unterlegene Gegner. So wie die Ratinger Aliens, die alles andere waren als furchterregend. Am Ende eines munteren Scheibenschießens hieß es 17:0 (8:0, 4:0, 5:0) für die Kassel Huskies.

Ohnehin gab es in dieser Partie vom ersten Bully an ja nur zwei Fragen. Erstens: Wie hoch würde er ausfallen, dieser Sieg? Und zweitens: Würden die Huskies mehr Tore schießen als die Frankfurter Löwen? Der südhessische Rivale hatte am Freitag bei den Aliens 17:1 gewonnen. Die erste Großchance hatte Michi Christ nach fünf Sekunden. Von da an stand der bedauernswerte Juniorenkeeper Rene Dömges im Ratinger Tor unter Dauerbeschuss.

Huskies gewinnen gegen Ratingen

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Huskies gewinnen gegen Ratingen © Schachtschneider
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Ticker zum Nachlesen

Bis zum ersten Tor (Sven Valenti) dauerte es zweieinhalb Minuten, bis es beim 10:0 zweistellig wurde knapp 29 (Ales Kreuzer). Und bis die Frankfurter Marke mit dem Treffer zum 17:0 erreicht war, vergingen 56 Minuten (Michi Christ). Allein zwei Szenen des ersten Drittels genügten, die drückende Überlegenheit der Huskies deutlich zu machen. Da war der Treffer zum 5:0, den Petr Sikora erzielte. Die Gastgeber waren zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl, doch Sikora und Manuel Klinge spielten sich mit Doppelpässen vor das Tor.

Und auch für Szene zwei zeichnete Sikora verantwortlich. Der Mittelstürmer zog zentral vor dem Tor hab, Dömges parierte, doch der Puck prallte über fünf Meter zurück. Zu wem? Zu Sikora! Der weiterhin nicht gestört wurde, nochmal schoss und zum 8:0 traf. Zu diesem Zeitpunkt vertrieben sich die Fans bereits die Zeit mit Gesängen wie „Hessenliga ist schön.“ Oder: „Nur noch ...“ Zwanzig war das Ziel, das die Gastgeber aber nicht ganz erreichten, weil sie nach dem Sturmlauf bis zum 8:0 im zweiten Drittel kurzzeitig etwas zurückschalteten.

Unmittelbar zu Beginn dieses Durchgangs ereignete sich sogar Folgendes: Marvin Wintgen stürmte über den linken Flügel ins Angriffsdrittel, zog ab - und tatsächlich: Kassels Torhüter musste sich strecken und einen Schuss entschärfen. Der hieß Adam Ondraschek, hütete diesmal anstelle von Benjamin Finkenrath das Gehäuse und war, was vielleicht gar nicht so leicht war angesichts des Spielverlaufs vor ihm: hellwach! Das nächste Heimspiel am kommenden Freitag beschert den Huskies übrigens den Tabellenletzten Neuwied als Gast. Es ist anzunehmen, dass auch dann ziemlich schnell das Lied erklingen wird von Pohlheimern, die besser waren.

SR: Kissing (Wiehl), Z: 2448, Tore: 1:0 (2:39) Valenti (Klinge, Kreuzer - 5:4), 2:0 (7:56) Snetsinger (Doyle), 3:0 (9:27) Klinge (Sikora), 4:0 (11:08) Doyle (Willaschek), 5:0 (13:56) Sikora (Klinge - 4:5), 6:0 (15:34) Doyle, 7:0 (15:45) Heinrich (Glusanok), 8:0 (18:10) Sikora (Christ), 9:0 (22:48) Kreuzmann (Klinge, Sikora - 5:4), 10:0 (28:44) Kreuzer (Schwab, Willaschek), 11:0 (33:27) Snetzinger (Kreuzmann), 12:0 (36:53) Kreuzmann (Klinge, Sikora), 13:0 (42:48) Schwab (Kostyrev), 14:0 (43:21) Heinrich (Schwab), 15:0 (44:30) Klinge (Valenti - 5:4), 16:0 (48:34) Engel (Klinge, Sikora), 17:0 (55:43) Christ (Klinge) Strafminuten Kassel 4 - Ratingen 12.

Ein Video folgt im Laufe des Montags.

Rubriklistenbild: © Schachtschneider

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