Der Eishockey-Profi in Zahlen

Deutscher Torwart Philipp Grubauer ist der NHL-Mann der Stunde

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Trinkpause: Philipp Grubauer beim 3:0 gegen die New Jersey Devils.

Monatelang war Leon Draisaitl der deutsche Eishockey-Spieler in der NHL, der mit seiner Torflut für die Schlagzeilen sorgte. Nun aber ist Philipp Grubauer der (Schluss-) Mann der Stunde.

Für uns ist der Toreverhinderer der Colorado Avalanche der Star in Zahlen:

0 Gegentore sind das Optimum für jeden Torwart. In drei seiner letzten zehn Einsätze gelangen dem 27-Jährigen solche Shutouts bei insgesamt nur 1,1 Gegentoren im Schnitt und großartiger Fangquote: 96,6 Prozent.

2 Punkte nur hat Grubauers Mannschaft aus Denver Vorsprung auf den ersten Nicht-Playoff-Platz. Ein dünnes Polster. Die Hoffnungen, dass es dennoch reichen wird, ruhen in den Rocky Mountains insbesondere auf Grubauer, der den Russen Semjon Warlamow als Nummer eins verdrängt hat. Die Fans feiern „Gruuu“ und Verteidiger Erik Johnson sagt: „Er sollte zum besten Spieler des Monats gewählt werden, echt beeindruckend.“

5 Spiele bestritt Philipp Grubauer in der Saison 2007/08 im Tor seines Heimatvereins SB Rosenheim, sieben weitere folgten in der Relegation. Das war in der Oberliga – und der in der ersten Mannschaft debütierende Bursche 16 Jahre jung.

6 Wochen sind es noch, dann beginnt in der Slowakei die Weltmeisterschaft. Mit Grubauer? Zwei Jahre nach seinen spektakulären Auftritten bei der WM im eigenen Land sagt der Deutsche nun: „Sollten wir unser Ziel Playoffs verfehlen, dann bin ich bereit, wieder für Deutschland zu spielen.“

8 Newton beträgt die maximale Kraft, mit der die Pucks dem Torwart im besten Fall in den Fanghandschuh rauschen und im schlechtesten Fall auf den Helm und das Schutzgitter prallen. Gerechnet nach Newtons Grundgesetzen mit 170 Gramm Gewicht und einer Beschleunigung von bis zu 170 km/h.

10 Millionen US-Dollar, 8,9 Mio Euro, verteilt auf drei Saisons bis 2021, lassen sich die Macher der „Lawine“ den deutschen Torwart kosten. Der kam 2018 als aktueller Stanley-Cup-Gewinner aus Washington nach Colorado. Bei den Capitals hatte Grubauer 2012 seine NHL-Karriere begonnen.

11 Spielzeiten sind es nun schon, die der Bayer in Nordamerika aktiv ist. 2008, mit 17, verließ er die Heimat und ging nach Kanada zu den Belleville Bulls in die Ontario Hockey League. Dort spielten damals auch Akteure wie Björn Krupp (Wolfsburg, zukünftig Mannheim) und Shawn Lalonde (Nürnberg).

44 Schüsse (von 45) wehrte Philipp Grubauer beim 3:1-Sieg in Dallas kürzlich ab – sein persönlicher NHL-Rekord. In Chicago kurz darauf zeigte er 40 Paraden.

142 Jahre ist es her, dass der Theologiestudent William Fleet Robertson 1877 in Edinburgh den Puck erfand. Er beschnitt die bis dahin verwendeten Gummibälle. Heute sind die Spielgeräte 2,54 cm hoch, 7,62 cm breit im Durchmesser und am besten aufgehoben bei – Philipp Grubauer.

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