Kommentar

Eishockey: WM-Aus ist Bestätigung, kein Drama

Die Eishockey-Nationalmannschaft ist nach dem 0:3 gegen Kanada ausgeschieden, hat erstmals wieder das WM-Viertelfinale verpasst. Das ist schade, aber auch kein Drama, kommentiert HNA-Sportredakteur Gerald Schaumburg.

Das Verpasen der K.o.-Runden ist vielmehr ein deutliches Zeichen dafür, dass sich trotz des Silbercoups der Deutschen bei Olympia auf der großen Bühne die Kräfteverhältnisse nicht verschoben haben.

Im Klartext: Sternstunden deutscher Puckjäger werden auch weiterhin die Ausnahme bleiben in der internationalen Dreiklassengesellschaft. Um in die Phalanx von Kanadiern und Amerikanern, Russen und Tschechen sowie Schweden und Finnen einbrechen zu können wie in Pyeongchang, müssen die Favoriten patzen – und in der DEB-Auswahl muss alles passen. Rücktritte von Korsettstangen und Ausfälle wie nun in Dänemark sind noch immer nicht voll zu kompensieren. Die knappen Spiele werden dann eben nicht gewonnen, wie in Südkorea, sondern ebenso knapp verloren.

Und so war diese WM kein Debakel. Denn die personelle Basis ist wieder ein Stück breiter geworden, junge Leute rücken nach und lassen hoffen. Auf das Viertelfinale 2019.

Rubriklistenbild: © Koch/Archiv

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