1. Startseite
  2. Sport
  3. Kassel Huskies

DEL-2-Chef René Rudorisch: „Müssen über Spielrhythmus reden“

Erstellt:

Von: Björn Friedrichs

Kommentare

DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch.
DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch. © Fischer, Andreas

Coronafälle bei den Kassel Huskies, immer mehr Spielverlegungen, dazu ein sowieso schon voller Spielplan – wie geht es in der DEL2 weiter?

Fragen und Antworten zum weiteren Saisonverlauf – und was für Möglichkeiten offen stehen.

Die Ausweichtermine werden langsam knapp. Wie geht die DEL2 damit um?

Geschäftsführer René Rudorisch kündigte am Sonntag auf Anfrage Gespräche mit den Klubs an: „Wir müssen über den Spielrhythmus reden, dieser könnte wie in der vergangenen Saison angepasst werden.“ Da wurden Partien auf sämtliche Wochentage gelegt, um möglichst alle Hauptrundenspiele absolvieren zu können. „Noch ist es möglich, dass alle Begegnungen stattfinden können“, so Rudorisch. Fest steht aber auch: Für den EHC Freiburg beispielsweise, der gestern nicht bei den Kassel Huskies antreten konnte, stehen beim aktuellen Rhythmus Freitag-Sonntag-Dienstag keine freien Termine mehr für Nachholspiele zur Verfügung.

Steht eine Verkürzung der Playoffs und Playdowns als Alternative im Raum?

Das soll vermieden werden. „Wir wollen den Fahrplan nicht verändern. Sowohl das Best-of-seven-System in den Playoffs und -downs als auch die Pre-Playoffs sind gesetzt“, sagt Rudorisch. Weil diese am Mittwoch, 9. März, starten sollen, muss die Hauptrunde bis Sonntag, 6. März, abgeschlossen sein. Auch eine Verlängerung der Saison komme laut Rudorisch nicht in Frage: „Da haben wir wenig bis keine Möglichkeiten.“ Für die Zeit der Endrunde hofft der Liga-Chef, „dass die Omikronwelle bis dahin gebrochen ist.“

Punkte oder Zähler-Quotient pro Spiel – was zählt denn nun?

Aktuell wird die Tabelle noch nach Punkten berechnet, sehr wahrscheinlich ist aber, dass am Ende der Punktequotient pro Spiel über die Platzierung entscheidet. „Sobald nur eine Partie bis zum Ende der Hauptrunde nicht stattfinden kann, entscheidet der Quotient“, sagt Rudorisch.

Ist das nicht unfair für Teams, bei denen viele Spiele nicht stattfinden können?

„Die Tabelle ist sehr eng, die Mannschaften liegen nah beieinander. Deshalb können Spielausfälle natürlich entscheidend sein“, gesteht Rudorisch ein. Er sagt aber auch: „Ich rechne damit, dass jedes Team auf mindestens 48 bis 50 Spiele kommt. Der Quotient ist bei so vielen Spielen dann ein realistischer Maßstab.“

Von Björn Friedrichs

Auch interessant

Kommentare