Junges Duo trumpft auf

Eric Stephan und Kevin Maginot glänzen beim Derbysieg

Traf zum 3:1: Eric Stephan. Foto: Fischer

Kassel. Der Knoten ist geplatzt: Im Derby gegen Bad Nauheim haben die Kassel Huskies am Sonntag beim 3:2 (2:1, 1:0, 0:1) nicht nur den ersten Drei-Punkte-Sieg gefeiert.

Sinnbildlich für diesen Erfolg des fünftjüngsten Teams der DEL 2 war der starke Auftritt eines jungen Verteidigerduos, das seit Saisonbeginn gemeinsam aufs Eis geht: Kevin Maginot (21), Förderlizenzler vom Deutschen Eishockey-Meister Adler Mannheim, und Eric Stephan (21). Maginot traf zum 2:0, Stephan erzielte den entscheidenden Treffer des Abends.

Torhüter Markus Keller, der mit tollen Paraden gegen seinen Ex-Klub ebenfalls einen großen Anteil am Derbysieg hatte, brachte das von vielen Seiten formulierte Lob so auf den Punkt: „Sie haben sehr gut gespielt. Man merkt nicht, dass sie noch so jung sind.“ Auch aus ihren Antworten sprach viel Gemeinsames.

• ... die Anerkennung: 

Maginot: „Es ist schön sie zu hören. Ich gebe jedes Spiel mein Bestes, versuche, Sicherheit dem Team gegenüber zu zeigen und habe einen guten Partner neben mir. Wir verstehen uns auch abseits des Eises gut.“

Stephan: „Allgemein haben wir im Team eine super Stimmung. Ich verstehe mich persönlich mit Kevin sehr gut. Deshalb harmonieren wir auch auf dem Eis gut. Wir reden viel miteinander. Luft nach oben ist immer. Aber die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir das dritte Paar sein können.“

• ... ihr Spiel: 

Maginot: „Wenn der letzte Gegentreffer nicht gewesen wäre, wäre es unser bester Auftritt in dieser Saison gewesen. Das kratzt ein bisschen an uns.“

Stephan: „Das war mein Fehler. Das muss ich mir auf Video in Ruhe anschauen. Der Auftritt war sicherlich der auffälligste gemessen an den Statistiken. Unsere beiden Tore waren natürlich das i-Tüpfelchen.“

• ... die Treffer nach zwei Schlagschüssen von der blauen Linie: 

Maginot: „Die waren ziemlich gleich. Das haben wir im Training am Morgen noch mal geübt. Das machen wir eigentlich schon die ganze Zeit, aber jetzt hat es tatsächlich auch mal im Spiel geklappt.“

Stephan: „Wir haben morgens ein paar Pässe gespielt und genau diese Situationen geübt.“

• ... ihr Erfolgsgeheimnis: 

Maginot: „Wir reden. Und wenn du es mit den Pässen einfach hältst, kann nicht viel passieren.“

Stephan: „Kevin redet gut mit mir, wenn ich mit dem Rücken zum Spiel bin. Und wie er schon sagte: Wir spielen einfach.“ • ... einander:

Maginot: „Eric ist ein ruhiger Typ, redet nicht so viel, ist ein bisschen schüchtern. Aber er ist echt ein Netter.“

Stephan: „Das kann ich nur zurückgeben.“

• ... ihre Ausbildungen: 

Maginot: „Ich habe Abitur gemacht, bin in Mannheim im Sportstipendium und studiere jetzt Wirtschaftspädagogik.“

Stephan: „Ich habe eine Ausbildung als Bürokaufmann abgeschlossen. Die habe ich damals in Düsseldorf bei Hauptsponsor Metro absolviert. Als Nächstes möchte ich mein Abitur nachmachen und später eventuell auch studieren. Aber das steht noch in den Sternen.“

• ... das Dasein als Förderlizenzler: 

Maginot: „Ich fühle mich als Mannheimer, weil ich dort geboren bin. Schon mein Opa hat für Mannheim gespielt. Aber beim Eishockey bin ich jetzt auf jeden Fall ein Kasseler. Ich bin hier super aufgenommen worden und will erst mal in der zweiten Liga Fuß fassen.“

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