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Huskies: Heute Hamm, dann Bad Nauheim

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Duell im Hinspiel: Der Hammer Malte Bergmann (links) kämpft mit Husky Petr Sikora um das Bully. © Fischer

Kassel. Die Eisbären freuen sich heute auf „hohen Besuch“: Mit diesen Worten hat die Tageszeitung Westfälischer Anzeiger die Hammer Eishockey-Fans auf das Oberliga-Duell gegen die Kassel Huskies eingestimmt. Erstes Bully in der Maxi-Eissporthalle ist um 20 Uhr.

Der Blick der geadelten Nordhessen indes richtet sich auch schon auf den Sonntag: Ab 18.30 Uhr treten dann die Roten Teufel aus Bad Nauheim zum Hessenderby und Spitzenspiel der Weststaffel in der Kasseler Eissporthalle an.

Bad Nauheim habe das bessere Team als Hamm, sagt Huskies-Trainer Jamie Bartman. Die Südhessen seien die „heißeste Mannschaft der Liga“ mit viel Selbstvertrauen, drei starken Reihen und einem richtig guten Lauf. „Sie sind vergleichbar mit Frankfurt und Dortmund, auch wenn wir ja noch nicht auf sie getroffen sind.“

Gegen Hamm hingegen haben die Huskies in dieser Saison bereits gespielt. Mit 10:2 entzauberten die Kasseler am 21. Oktober den damals als Favoritenschreck geltenden Klub aus Westfalen. Mittlerweile haben sich die sportlichen Verhältnisse relativiert: Hamm hat als Tabellensechster gerade die Pflicht erfüllt und den Klassenerhalt gesichert. Alles, was nun folgt, ist die Kür.

Hamms Trainer Carsten Plate hat deshalb die Rechnung „12 plus x Punkte“ für die Zeit bis zum Jahresende aufgemacht. Bartman, dessen Mannschaft aktuell Platz drei belegt, blickt da schon weiter. „Wir haben weniger die Tabelle im Blick. Für uns ist es wichtig, die Teams besser kennenzulernen, gegen die wir in der Zwischenrunde ran müssen.“ Die Qualifikation, also ein Platz unter den besten acht, ist nur noch Formsache. Einen Punkt aus den ausstehenden sieben Spielen reicht den Huskies, um die Teilnahme perfekt zu machen. Allerdings haben sie in der vergangenen Woche unter erschwerten Bedingungen trainiert. „Zeitweise waren nur sieben Stürmer im Training“, erzählt Bartman. Artjom Kostyrev und Florian Böhm fallen verletzt aus. Hinter ihrem Einsatz am Wochenende stand gestern ein großes Fragezeichen.

Deshalb greift der Coach wieder auf Spieler aus der 1b-Mannschaft zurück: Dennis Klinge und Stefan Heinrich sind gegen Hamm und Bad Nauheim dabei, möglicherweise noch ein dritter Spieler. Denn Verstärkungen wird es auch an diesem Wochenende keine geben für die Huskies. Sportdirektor Daniel Lammel hofft aber darauf, in der nächsten Woche Vollzug melden zu können.

• Tickets: Mehr als 3700 Tickets waren bis gestern Abend bereits weg. Sitzplätze gibt es nur noch vereinzelt. Sonntag um 16 Uhr öffnet die Abendkasse, Einlass ist um 17 Uhr.

Von Michaela Streuff

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