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Erstes Endspiel um Platz eins: Huskies treten in Duisburg an

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Kampf um jeden Zentimeter: Die Partien zwischen Huskies und Füchsen wurden in dieser Saison immer verbittert geführt. In dieser Szene wird Husky Manuel Klinge (links) vom Duisburger Peter Zirnow angegangen. Im Hintergrund (von links) Jack Paul, Kassels Austin Wycisk und Maik Blankart.

Kassel. Es ist das erste Wochenende der Wahrheit für die Kassel Huskies im Kampf um Platz eins in der Endrunde der Eishockey-Oberliga: Heute Abend treten sie ab 19.30 Uhr bei den Füchsen Duisburg an, am Sonntag gastiert der Meister von 2010 in der Kasseler Eissporthalle: die Hannover Scorpions.

Erstes Bully ist um 18.30 Uhr. An diese Partie jedoch verschwendet Huskies-Trainer Jürgen Rumrich noch keinen Gedanken. Seine Konzentration und die seiner Mannschaft liegt auf dem Spitzenspiel. „Wir haben bislang einen guten Rhythmus, eine gute Intensität gehabt. Jeder Punkt, den du nicht holst, tut weh. Wir sind heiß. Jetzt gilt’s einfach“, sagt der Coach.

Die Ausgangslage 

Die Huskies reisen als Tabellenführer der Gruppe B ins Revier. Drei Spiele, drei Siege, dazu 34:7 Tore – da kann Duisburg nicht ganz mithalten. Auch die Füchse haben eine weiße Weste, weisen aber ein schlechteres Torverhältnis auf: 16:4. Gegen Herne reichte es für Duisburg nur für zu einem knappen 3:1, dafür gewannen sie 3:2 beim Mitkonkurrenten um Platz eins, den Scorpions.

Auch die Duisburger liebäugeln mittlerweile mit der Aufstiegsrunde zur DEL2. „Das ist für uns erst in den vergangenen Wochen ein Thema geworden. Wir sind stolz darauf, mit einem deutlich geringeren Etat die Huskies wieder so herausfordern zu können“, erklärt Franz Fritzmeier, Trainer der Duisburger.

Die Statistiken 

In den Endrunden-Statistiken sind die Huskies in mehreren Wertungen vorne. In der Topscorer-Liste liegt ein Kasseler Quartett an der Spitze: Brad Snetsinger (drei Spiele, acht Tore, acht Vorlagen) vor Chris Billich (3/3/11), Manuel Klinge (3/5/7) und Austin Wycisk (3/3/7). Als bester Duisburger folgt Markus Schmidt auf Rang zehn (3/0/8) – und das als Verteidiger. Insgesamt stellen die Huskies sieben der besten 20 Scorer, die Füchse drei.

Zu den fünf erfolgreichsten Verteidigern zählen die Kasseler Alexander Engel, Alex Heinrich und Sven Valenti. Rumrichs Team hat bislang die beste Erfolgsquote im Powerplay (62,5 Prozent), Duisburg die drittbeste (40 Prozent). Zu viele Gedanken an den Gegner verschwendet der Kasseler Coach trotzdem nicht: „Wenn wir die Kleinigkeiten richtig machen, haben wir gute Chancen, die drei Punkte mitzunehmen“, sagt er. Heißt: Disziplin, hohe Laufbereitschaft, keine Strafzeiten kassieren, und Intensität in den Zweikämpfen.

Das Personal 

Die Huskies treten laut Rumrich mit der Formation an, die zuletzt Erfurt schlug. Fritzmeier bestätigt einzig den Ausfall von Mike Ortwein. Welche Förderlizenzler aus Köln, Iserlohn und Krefeld er aufbieten kann , war bis gestern Abend unklar. „Wir haben mehrere Pläne in der Schublade“, sagt Fritzmeier.

Bisherige Vergleiche 

Sechsmal trafen beide Teams seit Ende September aufeinander. Die Bilanz ist ausgeglichen: drei Partien gewannen die Huskies, drei die Duisburger. Im Torverhältnis haben die Kasseler leicht die Nase vorn: 23:20. Allerdings waren sämtliche Spiele klare Angelegenheiten: Mindestens drei Treffer lag ein Team stets in Front, zuletzt gewannen die Füchse ihr Heimspiel 5:2, die Huskies zuletzt in Duisburg Anfang Januar 7:2.

Fans

350 Fans werden die Huskies heute in der Scania-Arena unterstützen. Auch am Sonntag dürfte es voll werden in der Eissporthalle. „Es ist Wahnsinn, wie die Zuschauer uns unterstützen. Das gibt zusätzliche Kraft“, sagt Rumrich.

Von Michaela Streuff

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