Eishockeyspieler bekommt zweite Chance bei Castingshow

Ex-Husky Mark Ledlin bei „The Voice“ doch noch weiter

Eishockeyspieler Mark Ledlin singt bei Castingshow „The Voice of Germany“ mit Mikro in der Hand vor einer LED-Wand
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Nutzte seine zweite Chance: Mark Ledlin ist bei „The Voice of Germany“ weiter dabei.

Es schien so, als sei der große Traum nach nicht einmal zwei Minuten schon wieder ausgeträumt. Denn keiner der Juroren bei der Castingshow „The Voice of Germany“ drehte sich um.

Mit dem Titel „Grow as we go“ von Ben Platt hatte er sich einen gefühlvollen Song ausgesucht, mit dem er aber zunächst nicht überzeugte. „Das war ein super super schöner Moment, aber du brauchst noch ein bisschen Probe, Zeit und Erfahrung. Hör’ nicht auf mit Musik, deine Stimme ist ein Geschenk“, lobte Juror Samu Haber von der Band „Sunrise Avenue“ dennoch den Auftritt des 22-Jährigen. Und seine Jury-Kollegin Yvonne Catterfeld meinte während der Übertragung auf ProSieben: „Du hast eine richtig schöne Stimme, aber es hat für mich nicht ganz gereicht. Ich glaube aber, dass du noch ganz viel erreichen kannst.“

Ledlin spielte in der Saison 2017/18 und in der Saison 2018/19 insgesamt 21-mal für die Kassel Huskies in der DEL2. Zuletzt war er für die Bietigheim Steelers auf dem Eis. Und wie schätzte der in Garmisch-Partenkirchen geborene Ledlin seinen Auftritt ein? „Ich hatte schon ein bisschen Angst, weil ich zum ersten Mal auf einer so großen Bühne stand. Aber ich glaube, dass ich alles gegeben habe. Ich bin stolz auf mich“, sagte er später im Gespräch mit Moderator Thore Schölermann, der zugab, ein großer Eishockeyfan zu sein. Per Livevideo war übrigens auch Ledlins Familie, die in Vancouver im Westen Kanadas lebt, zugeschaltet. Papa Fred, Mama Cornelia und die vier Schwestern Melanie, Jessica, Rebecca und Meghan fieberten also mit dem Auftritt von Mark fast hautnah mit.

Und der nahm dann doch noch eine überraschende Wendung für den Mann, der selbst Gitarre spielt und eigene Songs schreibt. Denn seit vergangenem Jahr gibt es die sogenannte „Comeback Stage“, bei der ausgeschiedene Talente eine zweite Chance bekommen. Und so kam es auch bei Ledlin. Denn Sänger Michael Schulte, der Talente für sein Team verpflichten darf, die nicht weitergekommen sind, sagte danach: „Das war echt gut“. Also hat der Eishockeyprofi auch weiterhin die Chance aufs große Finale bei „The Voice of Germany“. Und vielleicht hängt er dann sogar den Sport an den Nagel – und tauscht ihn für eine erfolgsversprechende Gesangskarriere ein.

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