Christ vor Rückkehr

Formkurve der Huskies zeigt nach Ravensburg nach oben

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Konzentriert zurück in der Erfolgsspur: Die Huskies um ihren Kapitän Manuel Klinge (vorn). 

Kassel. Vier Tore in Bad Nauheim, fünf gegen Heilbronn, sechs Treffer in Ravensburg: Allein die ansteigende Torkurve zeigt: Die Huskies haben ihre Leichtigkeit wiedergefunden.

Es läuft wieder besser vor dem Tor:

„Wir waren sehr effektiv im Forechecking und haben unsere Chancen gut genutzt“, stellte Huskies-Trainer Rico Rossi nach dem 6:3-Erfolg bei den Towerstars am Sonntagabend zufrieden fest. 21 Schüsse gaben die Huskies auf das Gehäuse von Jonas Langmann ab, sechsmal überwanden sie dabei den Torhüter der Hausherren. Zum Vergleich: Die Towerstars brachten die Scheibe 34-mal auf Markus Keller, konnten den Kasseler Schlussmann aber nur dreimal bezwingen. Auch, dass sich mit Thomas Merl (2), Alex Heinrich, Derek DeBlois, Manuel Klinge und Jack Downing gleich fünf Akteure in die Torschützenliste eintrugen, trug zur guten Laune des Coaches am Tag nach der Rückkehr bei. „Jeder leistet seinen Beitrag. Und wir brauchen jeden im Team. Unser Erfolg hängt nicht an einem Spieler“, betonte er. Einziger Wermutstropfen: „Wir haben so gut in Unterzahl gestanden und dann kassieren wir am Ende das dritte Gegentor. Das wurmt mich ein wenig“, ärgerte sich Rossi.

Erfreulich: Derek DeBlois hat sich erfolgreich eingefügt ins Kasseler Team und brachte sich in den ersten beiden Spielen mit einem Tor und zwei Vorlagen ein. „Er ist ein Denker und Lenker, ein kompletter Spieler. Genau so jemanden haben wir uns gewünscht“, erklärt Rossi. Auch Jack Downing wird seiner Rolle wieder gerecht mit zuletzt drei Treffern in drei Partien. „Er ist ein klassischer Torjäger. Wenn er nicht regelmäßig trifft, schlägt das bei ihm durch.“

Und die Vorzeichen sind gut, dass der Kasseler Angriff weiter verstärkt wird. Denn Michi Christ hat seinen Fingerbruch auskuriert. „Wir sind optimitisch, dass Michi Christ in Crimmitschau wieder dabei ist“, kündigt Rossi an. Wäre das der Fall heißt es: Zwei Deutsche (Ü23-Regel) und einer der fünf Ausländer im Kader müssen dann pausieren. Gegen Ravensburg erwischte es Marco Müller und erneut Esa Lehikoinen. „Wir brauchen die volle Offensivpower“, begründet Rossi die Entscheidung für die drei nordamerikanischen Stürmer. Und Drew MacKenzie ziehe er derzeit dem finnischen Verteidiger vor. „Das ist nicht einfach für Esa, aber wir müssen ja Entscheidungen treffen.“

Lage in der Liga:

Da sich die Hauptrunde dem Ende nähert, wird der Blick auf die Tabelle nun spannender. Rossi und Co-Trainer Hugo Boisvert warfen am Sonntag erst kurz vor der Abreise aus Ravensburg einen Blick auf die anderen Ergebnisse. Was sie sahen, dürfte ihnen gefallen haben. Weil die direkten Konkurrenten Kaufbeuren und Weißwasser verloren, festigen die Huskies Rang vier, sind punktgleich mit den drittplatzierten Dresdner Eislöwen, die noch dazu ein Spiel mehr absolviert haben. Und der Vorsprung auf die Pre-Playoffplätze beträgt nun komfortable acht Punkte.

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