Prozess in Garmisch-Partenkirchen

Freispruch nach Angriff auf Huskies-Fan 

Kassel. In Garmisch-Partenkirchen wurde am Montag ein Fall vor dem Amtsgericht verhandelt, der das Eishockey-Spiel der Kassel Huskies am 2. Dezember 2016 gegen den SC Riessersee betrifft.

Damals wurde ein Anhänger der Kasseler nach dem Spiel in einer Auseinandersetzung gegen die Brust geschlagen, bekam nach eigener Aussage auf dem Boden Tritte ab und war anschließend eine Woche lang arbeitsunfähig. Beschuldigt wurde bislang ein 24-jähriger Mann aus Weilheim. Er soll derjenige gewesen sein, der den Fan der Huskies vor dem Olympia-Sportzentrum in Garmisch-Partenkirchen verletzt hatte.

In einem vorherigen Verfahren war der Weilheimer wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt worden. Dagegen legte er Widerspruch ein. Er sei bei der Schlägerei vor Ort gewesen, als Kasseler Fans vor der Halle auf die Mannschaft warteten und es zur Auseinandersetzung mit Anhängern von Riessersee gekommen war. Er habe aber nur außen herum gestanden und den Mann nicht geschlagen.

Nun war es ausgerechnet die 28-jährige Freundin des Kasselers, die den Beschuldigten entlastete. Die Frau stand ebenfalls in der Gruppe und habe gesehen, dass der 24-jährige Weilheimer nur außerhalb stand und nicht der Schläger war. Die Staatsanwaltschaft beantragte daraufhin Freispruch, den der Richter im Urteil bestätigte.

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