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Hessenderby: Husky Keck und Teufel Vause sind für 60 Minuten keine Freunde

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Von: Björn Friedrichs

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Jubelten letzte Saison für Bad Nauheim oft gemeinsam: Nun treffen Taylor Vause (links) und Tristan Keck (rechts) aufeinander. In der Mitte: Christoph Körner.
Jubelten letzte Saison für Bad Nauheim oft gemeinsam: Nun treffen Taylor Vause (links) und Tristan Keck (rechts) aufeinander. In der Mitte: Christoph Körner. © imago images/Oliver Vogler

Das Hessenderby steht an: Die Kassel Huskies empfangen am Sonntag den EC Bad Nauheim. Zugleich treffen dann auch zwei richtig gute Freunde aufeinander.

Kassel – Über Tristan Keck, den zuletzt erfolgreichsten Stürmer der Kassel Huskies, wurde in den vergangenen Wochen viel Positives geschrieben, viel gesprochen. Dabei war ihm vor der Saison doch mit ein wenig Skepsis begegnet worden. Die Unkenrufe aus seiner alten Heimat Bad Nauheim waren recht negativ, womöglich auch geprägt von einer Portion Abschiedsschmerz. Defensiv zu nachlässig sei der 27-Jährige, außerdem viel zu abhängig gewesen von den Vorlagen seines Kumpels und kongenialen Nauheimer Sturmpartners Taylor Vause. Nun trifft Keck, der die Vorurteile längst widerlegt hat, wieder auf die alten Kollegen – und auf Vause.

Das erste Duell der beiden hessischen Rivalen entschieden die Huskies am 10. Spieltag in der Wetterau bei den Roten Teufeln mit 5:3 für sich – ein wenig Genugtuung für das bittere Ausscheiden im Playoff-Viertelfinale der Vorsaison. Am Sonntag um 16.30 Uhr (wir berichten hier in Liveticker und Liveradio vom Spiel) nun stehen sich die beiden Teams erstmals in dieser Saison in Kassel gegenüber. Und dann auch Keck und Vause.

Keck und Vause sind gut drauf

Beide sind aktuell richtig gut drauf. Denn nicht nur Keck schoss zuletzt Tor um Tor, auch der Kanadier Vause ist bei Bad Nauheim wieder der beste Scorer. Zwölf Treffer und zehn Vorlagen standen bis zum Freitagsspiel auf seinem Konto, acht der Tore und drei der Assists sammelte Vause in den acht Partien vor dem Freitagabend. Da blieb er punktlos.

„Er hat auch einen heißen Lauf. Wir schreiben uns nach jedem Spiel und generell immer ein bisschen hin und her. Unsere Frauen sind sehr gut befreundet, wir waren während der Deutschland-Cup-Pause auch zusammen im Urlaub“, erzählt Tristan Keck.

Keck hofft auf Fortsetzung seiner Serie

Aus dem Deutschkanadier und Vause war in Bad Nauheim nicht nur ein richtig starkes Sturmduo geworden, sondern die beiden wurden auch richtig gute Kumpels. „Es ist klasse, einen Freund wie ihn zu haben. Er ist ein sehr guter Kerl“, sagt Keck.

Keinen Zweifel lässt der Husky aber daran, dass die Freundschaft am Sonntag ruhen muss. Dann will er mit seinen neuen Teamkollegen den Derbysieg gegen Bad Nauheim, bei dem Top-Verteidiger Kevin Schmidt wohl weiter verletzt fehlen wird, feiern. Welche Serie der beiden Ausnahmestürmer am Sonntag endet? „Hoffentlich geht meine weiter“, sagt Keck mit einem Grinsen.

Von Björn Friedrichs

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