Huskies vor den Playoffs

Für Huskies-Trainer Kehler beginnt jetzt die Feinarbeit

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Ein fokussierter Arbeiter: Huskies-Trainer Tim Kehler. 

Die Kassel Huskies warten. Der Eishockey-Zweitligist blickt auf die Preplayoffs - dort wird der Viertelfinal-Gegner der Nordhessen ermittelt. 

Ein bisschen dürften sich die Kassel Huskies wohl fühlen wie zur Weihnachtszeit in Kindertagen. „Warten aufs Christkind“ lautete damals kurz vor dem Heiligen Abend die Devise. Und ein bisschen wie das Warten aufs Christkind ist es derzeit ja auch. Schließlich steht die vorläufig erste Bescherung noch aus – also das Wissen um den Gegner in der ersten Playoff-Runde. Der wird seit Freitag in den Preplayoffs ermittelt. Ein Überblick über die Lage bei den Huskies.

Das Training

Egal, ob es ab 13. März nun gegen Bad Nauheim, Bietigheim oder Kaufbeuren geht – die konkrete Einstimmung auf den nächsten Gegner steht ohnehin erst in der kommenden Woche auf dem Programm. Nach einer kurzen Verschnaufpause sind die Huskies seit Donnerstag wieder auf dem Eis. „Es geht darum, ins Schwitzen zu kommen, das Gefühl fürs Eis zu behalten“, sagt Tim Kehler über die Einheiten bis zum heutigen Samstag. Sonntag und Montag sind frei, ab Dienstag steht dann die Vorbereitung auf die erste Viertelfinal-Partie an. Vielleicht dann schon im Wissen um den Gegner. Die Enscheidung darüber fällt entweder Sonntag- oder Dienstagabend.

Somit bleiben die Huskies mehr oder weniger im Rhythmus der Hauptrunde. „Wir halten uns an unsere Routine. So können wir unsere Kräfte gut einteilen und werden am nächsten Freitag bereit sein“, betont der Coach.

Das Personal

Zum Lazarett mit Richie Mueller (Unterkörperverletzung) und Alex Heinrich (Mittelfußbruch) hat sich kein weiterer Husky gesellt. Auch die Erkältungswelle, die zeitweise acht Spieler erwischt hatte, ist abgeebbt. „Das war eine harte Woche“, blickt der Coach zurück und freut sich deshalb umso mehr sagen zu können: „Alle sind fit“, sagt Kehler. Vorerst nicht zur Verfügung steht der Wolfsburger Förderlizenzler Eric Valentin, der mit seinem Stammverein noch Spiele in der DEL absolviert. Und eine Rückkehr Heinrichs noch in dieser Saison erscheint wohl unwahrscheinlich. „Er macht gute Fortschritte. Aber ich plane ohne ihn. Er soll seinen Fokus darauf richten, wieder richtig gesund zu werden“, betont Kehler.

Das Corona-Virus

Ist in diesen Tagen allgegenwärtig. „Natürlich machen wir uns Gedanken, sind uns der Gefahr bewusst und ergreifen angemessene Vorsichtsmaßnahmen“, sagt der Kanadier. „Wir verzichten beispielsweise aufs Händeschütteln, versuchen, zu wenig direkten menschlichen Kontakt zu haben wie möglich.“ So gut es eben in einer Teamsportart mit viel räumlicher Nähe geht.

Die möglichen Gegner

„Drei Teams sind möglich. Wer auch immer es sein wird, es wird eine Herausforderung. Diese Mannschaft hat das Momentum des Weiterkommens auf ihrer Seite, hat bereits Spiele mit Playoff-Härte hinter sich, ist im Rhythmus“, erklärt Kehler, fügt aber hinzu: „Wir freuen uns drauf.“ Und er sich übrigens ganz besonders: Mit den Huskies erlebt er die zweiten Playoffs in der DEL2. 2015 hatte es Kehler mit den Löwen Frankfurt ins Halbfinale geschafft (2:4 gegen Bremerhaven).

Und klar, dass er die Preplayoffs intensiv verfolgen wird. Per Livestream im Internet, mit Hilfe von Mitarbeitern seines Teams. Aber er sagt auch: „Der Fokus liegt ohnehin aber vor allem auf uns selbst.“

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