Gespräche mit Sponsoren: „Für Schwab ist Geld da“

Hat die Huskies fest im Blick: der gebürtige Kasseler Tobi Schwab. Foto: Schachtschneider

Kassel. Stefan Traut führt in diesen Tagen viele Gespräche. Doch das wichtigste kann der Geschäftsführer der Kasseler Eissporthallen-Betriebsgesellschaft KEBG erst in der kommenden Woche führen. Denn dann kehrt Jamie Bartman, Trainer des Eishockey-Oberligisten Kassel Huskies, aus Kanada zurück.

„Wir haben einen Vertrag. Dann werden wir klären, ob er auch den Job des Sportdirektors übernehmen möchte“, sagt Traut. Parallel dazu habe er auch mit anderen Kandidaten gesprochen, falls Bartman keine Doppelfunktion übernehmen wolle.

Erst wenn geklärt ist, wer Nachfolger des entlassenen Daniel Lammel wird, werde auch über die genaue Zusammensetzung des neuen Teams gesprochen. Traut verspricht: „Wir werden auch im nächsten Jahr eine starke, konkurrenzfähige Mannschaft haben.“

Fest steht: „Es wird versucht, dass alle Kasseler Jungs hierbleiben“, sagt Traut. Erste Verträge will er auch ohne Sportdirektor in der kommenden Woche abschließen. Mit welchen Spielern, wollte er gestern noch nicht verraten.

Nur bei einer Personalfrage spricht der 33-Jährige ganz offen: Tobi Schwab. Es ist seit längerem bekannt, dass der gebürtige Kasseler, der in den vergangenen Jahren beim Oberligisten Rote Teufel Bad Nauheim unter Vertrag stand, wieder ein Husky werden will. Traut sagt: „Wir sind mit ihm im Gespräch. Der Wunsch von beiden Seiten ist da, dass er zurückkehrt. Für ihn ist Geld da.“ Eine endgültige Entscheidung falle jedoch erst, wenn der Sportdirektor benannt sei. Schwab hofft auf eine rasche Vertragsunterzeichnung. „Ich möchte lieber heute als morgen Klarheit haben, damit ich weiß, wo ich stehe und mich darauf konzentrieren kann“, sagt der 26-Jährige, der auch die Aussicht auf einen Ausbildungsplatz in Kassel hat.

Da spielt den Huskies sicherlich in die Karten, dass sie neue Geldgeber in Aussicht haben. „Wir haben neue Großsponsoren“, sagt Traut. Wer das sein wird, soll in den kommenden zwei Wochen bekanntgegeben werden.

Gespräche führt der Eishallen-Chef derzeit auch mit Hauptsponsor VW. „Die Verträge sind mit VW immer auf ein Jahr befristet. Aber es gibt Signale, dass sie dabei bleiben.“

Von Michaela Streuff

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