Huskies heute in Heilbronn

Ganz viel Kassel auf neuen Masken

Torhüter-Maske mit reichlich Kassel-Bezug: Auf dem neuen Helm von Huskies-Torhüter Jerry Kuhn sind unter anderem das frühere Huskies-Logo (rechts) und das Zeichen der Wohltätigkeitsaktion von Derek Dinger (links) zu sehen.
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Torhüter-Maske mit reichlich Kassel-Bezug: Auf dem neuen Helm von Huskies-Torhüter Jerry Kuhn sind unter anderem das frühere Huskies-Logo (rechts) und das Zeichen der Wohltätigkeitsaktion von Derek Dinger (links) zu sehen.

Wenn die Kassel Huskies in der DEL2 heute bei den Heilbronner Falken (20 Uhr) spielen, sollen die neuen Torhüter-Masken wie schon zuletzt Erfolg bringen.

Kassel – Diese Premieren sind für die Torhüter der Kassel Huskies gelungen: Sowohl Jerry Kuhn als auch Leon Hungerecker haben ihre ersten Spiele mit neuer Maske gewonnen. „Der Helm ist eine der wichtigsten Sachen für den Torwart. Da kann man beim Design alles individuell einbringen, von der Familie bis zum Verein“, sagt Hungerecker, der heute in Heilbronn im Tor starten wird.

Auf seiner Maske ist ein großer Huskies-Kopf zu sehen. „Der Jüngere macht es old-school“, sagt der 22-Jährige lachend. Er ließ sich dabei von Rob Zepp inspirieren, dem früheren Torhüter der Eisbären Berlin. „Der hatte auch einen großen Eisbären-Kopf auf der Maske“, erinnert sich Hungerecker, dessen Helm beim 5:4-Sieg nach Penaltyschießen in Bayreuth seine Premiere feierte. Darauf sind außerdem seine Nummer, die Initialen seiner Verwandten und der Name des kürzlich verstorbenen Hundes zu sehen.

Huskies-Goalie Leon Hungerecker zeigt seinen neuen Helm. Auffällig ist vor allem der große Huskies-Kopf, der die Maske schmückt.

Viele Kasseler Elemente auf Kuhns Maske

Umgesetzt hat die Ideen der beiden Torhüter der Künstler Jens Pfeifer, der sich auf Helmdesigns spezialisiert hat. „Es ist besser geworden, als ich es mir vorgestellt habe“, sagt Hungerecker. Auch die Wappen von Kassel und seiner Heimatgemeinde Adendorf zieren die Maske sowie das Logo der Phoenix-Sportakademie Kassel von Huskies-Fitnesstrainer Marinko Neimarevic, der die Lackierung mitfinanziert hat. „So eine Lackierung ist nicht günstig, sie kostet mehrere hundert Euro“, erzählt Jerry Kuhn, der gemeinsam mit Hungerecker das beste Torhüter-Duo der Liga bildet.

Auf der neuen Maske des 34-Jährigen sind unter anderem der Herkules und das Zeichen der Charity-Aktion „#MeinKassel“ von Derek Dinger zu sehen, ebenso das frühere Huskies-Logo von 1994 bis 2005. „Ich wollte eine kassel-spezifische Maske. Das Logo erinnert an die Kasseler DEL-Zeit, da wollen wir wieder hin“, so Kuhn, der sagt, die Lackierung sei wie ein Tattoo. Sein Helm kam erstmals beim 4:0-Erfolg am Dienstag in Bad Tölz zum Einsatz.

Auch das Logo von Derek Dingers Charity-Aktion „#MeinKassel“ ist auf Kuhns Maske zu sehen.

Trainer Tim Kehler warnt vorm Schlusslicht

Heute Abend geht es aber erst einmal zum DEL2-Schlusslicht nach Heilbronn. Und nicht nur das: Am kommenden Dienstag reisen die Huskies erneut in die Stadt am Neckar, dazwischen wartet am Sonntag das Heimspiel gegen Crimmitschau. „Heilbronn hatte Verletzungs- und Corona-Pech, ist viel besser, als der Tabellenplatz zeigt“, warnt Trainer Tim Kehler. „Sie sind in der Offensive sehr dynamisch, haben gute Scorer und einige junge Spieler aus Mannheim.“

Beim bisher einzigen Aufeinandertreffen vor einem Monat setzten sich die Huskies mit 4:3 durch. „Das war ein hartes Spiel. Gegen den Tabellenführer sind alle extra motiviert“, sagt Kehler. Erfreulich für ihn: Lois Spitzner kann voraussichtlich trotz seiner am Dienstag in Bad Tölz erlittenen Prellung wieder dabei sein. „Wir dürfen Heilbronn nicht unterschätzen“, sagt auch Hungerecker. Die Freundschaft zu den Ex-Huskies Stefan Della Rovere, Justin Kirsch, Kevin Maginot oder Matt Neal muss erst einmal ruhen. „Nach dem Spiel plaudern wir, vorher verteilen wir aber keine Geschenke“, sagt Hungerecker.

Von Björn Friedrichs

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