Zu Gast beim Meister: Huskies am Freitag in Bietigheim

Erzielte beim 2:0 gegen Bietigheim den zweiten Treffer: der Husky Jamie MacQueen (links), im Duell mit dem Bietigheimer Max Pommersberger (rechts, vorn). Im Hintergrund: Steelers-Torhüter Sinisa Martinovic Foto: Fischer

Kassel. Mit dem Auswärtsspiel in Bietigheim am Freitagabend und dem Heimspiel am Sonntag gegen Dresden starten die Kassel Huskies in die zweite Saisonhälfte. Ein Überblick.

Die Lage bei den Huskies

Es sieht gut aus. Schwer sind die Beine der Spieler nicht nach der verrückten Vier-Tore-Aufholjagd gegen Heilbronn am vergangenen Sonntag. Im Gegenteil. Die Partie nach 0:4-Rückstand doch noch gewonnen zu haben, dürfte das Selbstvertrauen der Huskies gestärkt haben. Eine weitere Motivationsspritze: die Erinnerung an das letzte Duell gegen Bietigheim am 20. November. Die Kasseler erwischten da nämlich den von Cheftrainer Rico Rossi erhofften Zuckertag. Nach einem famosen Auftritt von Torhüter Markus Keller sowie Toren von Taylor Carnevale und Jamie MacQueen verließen die Huskies als Gewinner das Eis, beendeten eine lange Siegesserie des Meisters und feierten den ersten Triumph ohne Gegentor.

„Das war ein toller Erfolg“, erinnert sich Rossi. Er kann vor dem dritten Aufeinandertreffen nicht auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Weiterhin verletzt fehlen Sven Valenti und Carnevale. Ein Fragezeichen steht hinter Sören Sturm. Der Top-Verteidiger ist angeschlagen. Über seinen Einsatz wird heute kurzfristig vor der Abfahrt in den Süden entschieden.

Immerhin: Verteidiger Eric Stephan ist nach überstandener Leisten-Operation und einem kurzen Gastspiel als Förderlizenzler beim Oberligisten Hannover Scorpions zurück im Huskies-Kader.

Die Lage bei den Steelers

Egal zu welchem Zeitpunkt man in dieser Spielzeit mit Rossi über Meister Bietigheim spricht, seine Antwort ging und geht stets in dieselbe Richtung: „Die Steelers sind die Messlatte für diese Liga.“

Ein sehr gut trainiertes Team mit drei Topscorern unter den besten zehn der Liga, mit einem starken Rückhalt in Torhüter Sinisa Martinovic. Die Steelers stellen nach Rosenheim das zweitstärkste Heimteam (29 von 39 möglichen Punkten), leisteten sich aber auch bemerkenswerte Niederlagen wie etwa kürzlich das 0:5 in Heilbronn.

Auswärts aber haben die Huskies häufig aufhorchen lassen und rangieren in der Auswärtsstabelle auf Rang sechs. Aus den bisherigen 13 Partien auf fremdem Eis holten sie starke 22 Punkte. „Wir müssen uns nicht zu verstecken“, sagt Rossi.

Die Lage in Dresden

Die Sonntags-Gäste der Huskies haben sich kurzfristig noch einmal verstärkt: Der Deutsch-Kanadier Jeff Szwez unterzeichnete einen Vertrag bis Saisonende. Der 34-jährige Angreifer spielte zuletzt beim DEL-Team in Krefeld. Nach 20 Spielen wurde sein Vertrag dort allerdings aufgelöst.

14 Auswärtsspiele haben die Eislöwen bereits absolviert und holten dabei 18 Punkte - in der Auswärtstabelle bedeutet das Platz sieben. Zu Gast sind sie übrigens beim vierstärksten Heimteam der DEL 2. Das Motto ist klar: Nach zwei Niederlagen in Dresden sind die Huskies heiß auf den ersten Sieg gegen den Klub aus der sächsischen Landeshauptstadt.

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