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Gekämpft aber verloren

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Unter Druck: Die Ingolstädter Joe Motzko und Tyler Bouck (in schwarzen Trikots von links) sorgen für hektische Aufmerksamkeit vor dem Tor von Kassels Schlussmann Adam Hauser. © Foto: ISPFD

Ingolstadt. Überzeugend gestartet und dann doch in die Knie gezwungen: Mit einem 1:2 (0:0, 1:2, 0:0) mussten sich gestern Abend die Kassel Huskies in der Deutschen Eishockey-Liga vom ERC Ingolstadt verabschieden.

Dabei hatten die Gäste aus Nordhessen in der Ingolstädter Saturn Arena gleich zu Beginn der Partie klar gemacht, dass mit dem Team von Trainer Stéphane Richer kein Opferlamm an die Donau gereist war. Allen voran Huskies-Torhüter Adam Hauser, der im ersten Drittel seine Arbeit immer wieder aufs Vorbildlichste erledigte. Vor allem in der sechsten Spielminute, als mit Joe Motzko, Tim Hambly, Tyler Bouck und Bob Wren gleich vier Panther im Sekundentakt ihre Chance suchten, Hauser jedoch viermal die Oberhand behielt.

Zuvor war Huskies-Stürmer Josh Soares (2.) vor dem Ingolstädter Tor von Dimitri Pätzold aufgetaucht, hatte die hochkarätige Chance allerdings vergeben. Manuel Klinge traf dann nur die Latte des Panther-Tores (7.), während die Ingolstädter sich zunehmend mehr Chancen herausarbeiteten und auch ein Überzahlspiel der Kasseler schadlos überstanden. Dank Hauser gelang dies auch den Huskies, als Derek Damen (16.) wegen Stockschlags auf der Strafbank Platz nehmen musste.

Im zweiten Drittel behielten die Gastgeber die hohe Schussfrequenz bei und wurden schließlich belohnt: Panther-Center Bob Wren stand am kurzen Pfosten von Adam Hausers Tor, als dieser einen Konter von Girard (21.) abwehrte, sich aber gegen Wren nicht mehr durchsetzen konnte. In Überzahl (25.) kamen die Huskies dann allerdings zum Ausgleich durch Derek Damon, der mit seinem ersten Schuss noch an ERC-Torwart Pätzold scheiterte, dann allerdings den Nachschuss volley nahm und den Puck sicher im Ingolstädter Gehäuse unterbrachte. Durch den Ausgleich angespornt blieben die Huskies weiter auf Kurs und hätten in der 28. Minute in Führung gehen können: Ein vermeintliches Tor von Alexander Heinrich wurde allerdings von Schiedsrichter Daniel Piechaczek als Schlittschuhtor gesehen und nicht gegeben. Im Anschluss (34.) hatten noch Soares und Sleigher hochkarätige Chancen, bevor die Ingolstädter (38.) doch noch zu einer schmeichelhaften Führung kamen. Der weiterhin überzeugende Adam Hauser hatte dabei den Schuss von Jakub Ficenec (38.) noch abgewehrt, konnte allerdings den Nachschuss von Girard nicht mehr stoppen.

Das Schlussdrittel war zwar unkämpft, blieb aber torlos. Mit dem Heimvorteil brachten die Gastgeber die Führung über die Runden. Auf Kasseler Seite konnte zwar immer wieder Josh Soares überzeugen, den Ausgleich aber genauso wenig erzwingen wie Derek Damon, der noch einmal eine große Chance in der 58. Minute nicht nutzte.

SR: Daniel Piechaczek (Ottobrunn) - Zuschauer: 3754 - Tore: 1:0 (20:58) Wren (Girard, St. Jacques), 1:1 (24:34) Damon (Dinger, Soares - 5:4), 2:1 (37:15) Girard (Ficenec, Greilinger) - Strafminuten: Ingolstadt 8, Kassel 8 + 10 Sleigher

Von Stefan König

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